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Das etwa 1,6 Hektar große Naturdenkmal „Ahörndl-Moor“ im Sauwald, Bezirk Schärding, stellt den Rest einer einst großflächigen Sattelvermoorung dar. Dieser ist heute durch die entwässernde Wirkung randlicher Drainagen akut in seinem Fortbestand gefährdet. Durch die Entwässerungsgräben wird einerseits das aus den höheren Bereichen in das Moor einströmende Hangwasser vorzeitig abgeleitet, andererseits verursachen die Gräben auch eine Absenkung des mooreigenen Grundwasserspiegels. Die Änderung der hydrologischen Gegebenheiten führte in weiterer Folge zu einer gänzlichen Umwandlung der typischen Hochmoorvegetation in eintönige, von Faulbaum und Birken durchsetzte Pfeifengrasbestände. Versuche, dieser Entwicklung durch frühzeitige Mahd entgegenzuwirken, zeigten leider nicht den gewünschten Erfolg.
Der
Naturschutzbund OÖ. hat sich
nun das hohe Ziel gesetzt, das Moor hydrologisch zu sanieren, um den
gesamten Torfkörper erneut zu vernässen. Umfangreiche Voruntersuchungen
stellen die Basis einer erfolgreichen und nachhaltigen Restaurierung dar.
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Foto: Michael Brands |