Baum - Pension:

Ein Projekt des Naturschutzbundes mit vielen Partnern

 

Bäume werden in Wirtschaftswäldern bereits im Alter von 100 bis 150 Jahren geerntet, lange bevor sie zur Lebensstätte für unzählige Insekten, Vögel und Säuger werden können.
Alte Bäume mit Spechthöhlen, Astlöchern und hohlem Stamm sowie morsche Stümpfe bieten Wohnraum für viele Höhlenbewohner: Raufuß- und Sperlingskauz, Hohltaube, Dohle, Wendehals, Grün- und Grauspecht. Auch die meisten Säugetiere des Waldes sind darauf angewiesen, unter ihnen alle Wald-Fledermausarten, Wildkatzen, Baummarder, Bilche und Waldmäuse.
 
Obwohl in Österreich seit einigen Jahren zunehmend naturnahe Waldbewirtschaftung betrieben wird, herrscht nach wie vor ein großer Mangel an alten "Pensions-Bäumen", besonders aber an stehendem und liegendem, starkem Biotop(Tod)holz. Die stete Präsenz von Alt- und Totholz lässt sich im naturnahen Wald aber nur durch einen Verzicht auf Nutzung einzelner Bäume erreichen.

Das Baum-Pensions-Logo

 

 

Genau hier setzt das KOOPERATIONS-Projekt "BAUM-PENSION" an! Waldbesitzer und Forstbetriebe werden eingeladen, der Natur Bäume zur Verfügung zu stellen. Machen auch Sie mit bei diesem wichtigen Projekt! Förderungen für naturnahe Waldwirtschaft gibt es in Ober-, Niederösterreich und Salzburg.