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Am
Grünberg im Norden des Gemeindegebietes von Frankenburg am Die Rotföhre bildet hier den größten zusammenhängenden Bestand im Hausruck. |
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Das
lichte Kronendach des Kiefernwaldes lässt im Gegensatz zum dunklen Fichtenforst
dichten Unterwuchs aufkommen. Die dominierenden Arten sind Faulbaum, Besenheide
(„Erika“), Blaues Pfeifengras und Adlerfarn. Auch verschiedene Beerenarten
(Heidelbeere, Preiselbeere, Rauschbeere) findet man häufig. An einigen Stellen
kommen auch seltene Arten wie Scheiden-Wollgras, Rosmarinheide, Kleinfrüchtige
Moosbeere, Breitblättriger Sumpfwurz und Rundblättriger Sonnentau
vor.
Moose,
Pilze und Flechten gibt es in großer Artenvielfalt. Auch relativ große
Populationen des Bergmolchs, des Grasfrosches, der Gelbbauchunke und der
Bergeidechse finden am Grünberg geeignete Lebensräume und Laichplätze. Leider
dringen aus den angrenzenden Fichtenforsten aber vermehrt Fichten ein, weil der
Nährstoffentzug durch die Nutzung des Unterwuchses als Einstreu für die Ställe
der Bauern schon jahrzehntelang wegfällt. Der Österreichische Naturschutzbund
hat deshalb einen Teil des Kiefernwaldes gekauft, um ihn durch geeignete Maßnahmen
zu erhalten.
Als
erste Maßnahme entfernten wir die großen Fichten, ansonsten soll sich der Wald
möglichst unbeeinflusst entwickeln können.
An freien Flächen wurden zwei Teiche angelegt. Besonders erfreulich ist,
dass sich die Waldkiefer auf weiteren freien Flächen wieder durch Naturverjüngung
vermehrt. In den nächsten Jahren werden wir aber diese Flächen vor Überwucherung
durch Farne und Sträucher schützen müssen.
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