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Grünes Band Europa Der ehemalige Todesstreifen entlang der früheren Grenze zum Ostblock hat sich zu einem Band des Lebens entwickelt.
Vier Jahrzehnte bekam die Natur dort Gelegenheit, sich ohne Zutun des
Menschen zu entwickeln. Nun gibt es in Europa einen 12.500 km langen
Hoffnungsstreifen für Flora und Fauna. Österreichs Anteil am Grünen Band
mit exakt 1.218 km ist der längste in Zentraleuropa. Es besteht nahezu
zur Hälfte aus verschiedenen Waldtypen, zu einem Viertel aus
Ackerflächen und Sonderkulturen, aus Wiesen und Weiden, Feuchtgebieten,
Mooren und Heiden - der Rest sind hauptsächlich Wasserflächen, Felsen
und Gebüsche. In
Oberösterreich erstreckt sich das Grüne Band über eine Länge von
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Die Umsetzung des Grünen Bandes Europa als das größte europäische und grenzüberschreitende Biotopverbundsystem ist die zentrale Herausforderung des europäischen Naturschutzes in den kommenden Jahrzenten.
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2009: Unter dem Titel "Erleben Sie die Naturjuwele am Grünen Band" veranstaltete der Naturschutzbund OÖ. anläßlich der Kulturhauptstadt Linz 09 Exkursionen an das Grüne Band Europas
Internationale Konferenz: "Das grüne Band Europas - Chance für Mensch und Natur"
Naturathlon machte Station am Grünen Band in Leopoldschlag Am 21. August 2009 machten die Sportler des Naturathlon 2009 Station in Leopoldschlag.
Vom 4. Juli 2009 bis 10. Jänner 2010 zeigen die Oberösterreichischen Landesmuseen im Schlossmuseum Linz in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und der Universität Wien die Ausstellung „Das Grüne Band Europas“. Der Naturschutzbund OÖ. und die Kulturhauptstadt Linz 09 bieten im Rahmen dieser Ausstellung Wanderungen am Grünen Band an.
Ein Tag für die Artenvielfalt Viele Menschen nutzten am Samstag, den 23. Mai 2009 die Angebote der OÖ Akademie für Umwelt und Natur, des Naturschutzbundes OÖ. und des Biologiezentrums am Oö. Landesmuseum zum GEO Tag der Artenvielfalt. Ausgehend vom "Natura 2000 / Grünes Band Europa" Infozentrum des Naturschutzbundes in Leopoldschlag gab es den ganzen Tag Touren unter fachkundiger Führung in die Gebiete am Grenzfluss Maltsch. Ob Vogelwelt, Pflanzen, Pilze, die Lebewesen in und am Wasser, Fledermäuse oder Insekten, für jeden Besucher war etwas Interessantes im Angebot. Eigene Shuttlebusse brachten Interessierte vor Ort, um mit Wissenschaftlern die Natur zu erkunden. Manchen Teilnehmern gefiel das Angebot so gut, dass sie gleich an mehreren der jeweils ca. 1,5 bis 2 Stunden langen Touren teilgenommen haben. Eine durch und durch gelungene Veranstaltung, so Josef Limberger, Obmann des Naturschutzbundes und ornithologischer Führer an diesem Tag. Besonders, weil auch viele Bewohner der Region das Angebot nutzten, ihre engere Heimat auch naturkundlich näher kennen zu lernen. Braunkehlchen, Neuntöter und Bekassine ließen sich an diesem Tag besonders schön beobachten, fast so als wollten sie die Aktion am Grünen Band unterstützen, schmunzelt Limberger. Allein 200 verschiedene Flechtenarten konnten im Rahmen der Veranstaltung vor Ort festgestellt werden, was die Bedeutung des Gebietes aus naturschutzfachlicher Sicht unterstreicht. Die OÖ Akademie für Umwelt und Natur plant daher für den Herbst eine große internationale Konferenz zum Thema Grünes Band Europas in Leopoldschlag.
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