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Dieses
Gebiet ist geprägt durch hohen botanischen Artenreichtum,
welcher auf
langjährige extensive Nutzung, insbesondere den Verzicht
auf Düngung und
Entwässerung, zurückzuführen ist. Seltene Pflanzenarten
wie der
Fieberklee (Menyanthes trifoliata),
die Mehlprimel
(Primula farinosa)
oder der Frühlingsenzian (Gentiana
verna) sind
hier nur stellvertretend genannt. Diese etwa 1,7 Hektar
große Fläche
ist Teil des Naturschutzgebietes "Nordmoor am
Irrsee" in der Gemeinde
Oberhofen. Zentrale und auch einzige Pflegemaßnahme
stellt die jährliche
Mahd dieser Streuwiese dar. Von Bedeutung ist auch
der anhaltende Verzicht
auf Intensivierungsmaßnahmen, welcher über die
Verwaltung durch den
Naturschutzbund
Oberösterreich, sichergestellt ist.
Anmerkung: Die Bezeichnung "Streuwiese"
ist rückzuführen auf die
Nutzungsform des Mahdgutes. Dieses wurde früher
als Einstreu in Ställen
verwendet. Heutzutage hat diesem Schnitt
allerdings das zu Massen anfallende
und billige Stroh den Rang abgelaufen.
Dadurch gestaltet sich die sinnvolle
Verwertung des bei der Mahd
anfallenden Materials zumeist als schwierig,
einziger Ausweg ist häufig
die Kompostierung.
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