Stadtgruppe Linz, Orts- und Bezirksgruppen

 
Bad Ischl Schärding
Frankenburg Stadtgruppe Linz
Region Freiwald Urfahr Umgebung
Region Machland Waizenkirchen, Peuerbach
Region Mühlviertel West Buchkirchen

 


Stadtgruppe Linz 

Kontaktperson: Dr. Elise Speta, Dornacherstr. 1, 4040 Linz, Tel. 0732 244906

Eine kleine, aber höchst engagierte Gruppe von Naturschützern trifft sich einmal im Monat.

Unsere nächsten Sitzungstermine:

22. Februar, 21. März, 18. April, 16. Mai, 20. Juni, 19. September, 17. Oktober, 21. November, 19. Dezember 2012
jeweils von 18h30 - ca. 20h30

OÖ Kulturquartier, Landeskulturzentrum Ursulinenhof
4020 Linz, Landstraße 31

Gäste sind herzlich willkommen.


Unsere derzeit laufenden Projekte:  

Amphibienschutz

Wir legen Biotope an

Wir möchten, dass in Linz wieder ein Froschkonzert ertönt. Daher legen wir, wo immer wir geeignete Plätze finden und es uns erlaubt wird, Laichgewässer für Amphibien an.


Laubfrosch

Aloisianum

Wechselkröten-Biotope sind uns ein besonderes Anliegen. Diese wärmeliebende Kröte braucht offene Schotterflächen, Steine zum Verstecken und flache besonnte Pfützen, in denen keine anderen Amphibien ablaichen. Es genügt ihr auch eine tiefere Lastwagenspur, in der das Wasser stehen bleibt, solche Ersatzlebensräume hat es bis vor nicht allzu langer Zeit im Linzer Industriegebiet gegeben. Aber seit man auch dort kein ungenutztes Fleckchen Grund duldet und auch sonst alle „unordentlichen“ Vertiefungen sofort beseitigt und, schaut es schlecht aus für diese vom Aussterben bedrohte Amphibienart.

Es freut uns daher besonders, dass es uns gelungen ist, einige Biotope anzulegen, die von den Wechselkröten auch gleich zum Ablaichen angenommen wurden. Damit sie auch im nächsten Jahr wieder kommen, müssen Goldruten und andere wuchernde Pflanzen entfernt weden.


Wechselkröten-Männchen

Neuer Biotop im Industriegebiet

Neuer Biotop beim Segelflugplatz

Pflegearbeiten

Wir stellen Schutzzäune auf

Alljährlich im Frühling stellen wir an besonders stark von Amphibien frequentierten Straßen Schutzzäune auf, zB in Wintersdorf, in Leonding/Aichberg, im Zaubertal, in der Mönchgrabenstraße/Ebelsberg, in St. Florian und am Pöstlingberg. Manchmal werden wir dabei von anderen Naturschützern unterstützt, zB von der der Naturkundlichen Station der Stadt Linz oder von der Pfadfindergruppe Linz 8, jeder zusätzliche Helfer kann einen wertvollen Beitrag zum Amphibienschutz leisten!

Anhand der Fangprotokolle von Wintersdorf kann man den bedrohlichen Rückgang der Kröten verfolgen.

Fangprotokolle Krötenschutzzaun Wintersdorf

08. 03. – 03. 05. 1997: 1021 Erdkröten
08. 03. – 18. 04. 1998: 1212 Erdkröten
13. 03. – 16. 04. 1999: 1048 Erdkröten
12. 03. – 20. 04. 2000: 758 Erdkröten
10. 03. – 28. 04. 2001: 715 Erdkröten
09. 03. – 27. 04. 2002: 491 Erdkröten
17. 03. – 26. 04. 2003: 545 Erdkröten + 1 Grasfrosch
03. 04. – 28. 04. 2004: 226 Erdkröten + 2 Grasfrösche
29. 03. – 23. 04. 2005: 201 Erdkröten
08. 04. – 30. 04. 2006: 239 Erdkröten + 7 Teichmolche
13. 03. – 23. 04. 2007: 211 Erdkröten + 1 Grasfrosch
07. 03. – 19. 04. 2008: 131 Erdkröten +1 Grasfrosch
28. 03. – 18. 04. 2009: 157 Erdkröten + 21 Teichmolche
27. 03. – 18. 04. 2010: 57 Erdkröten + 3 Teichmolche
19. 03. - 23. 04. 2011: 107 Erdkröten


                          Wintersdorf

Aufruf: Haben Sie eine Wechselkröte, einen Laubfrosch oder einen Teichmolch beobachtet?

Wir freuen uns über Ihre Mitteilung:  frog2010@live.at  Tel.:0650 9636807


Teichmolch

Pflege schützenswerter Flächen

Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube

Das Besondere an diesem Schutzgebiet sind die offenen Sandflächen. Sie sind Lebensraum für spezialisierte und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Durch eine jährliche Mahd Anfang August werden die eingeschleppten, sehr stark wüchsigen Goldruten zurückgedrängt und dadurch seltene Pflanzen und Wildbienen gefördert. Davon profitiert auch die sehr seltene Zahntrost-Sägehornbiene, weil ihre Futterpflanze, der Zahntrost, jetzt wieder vermehrt dort blühen kann. Helfende Hände sehr sind auch dort sehr willkommen wie die der „UmWeltdenker“ der Pfadfindergruppe Linz 2.


Später Roter Zahntrost

Pflegearbeiten

Witwenblumen-Sandbiene

An die gelben Rindsaugen-Blüten angepasste Krabbenspinne

Artenreicher Halbtrockenrasen in der Linzer Umgebung

Auf solchen bei uns nur mehr äußerst seltenen Wiesentypen wachsen noch Kuhschellen, Orchideen, Bergastern und Arznei-Primeln. Dort gibt es auch noch eine Fülle von Wildbienen, seltenen Heuschrecken- und Schmetterlingsarten, die man sonst kaum noch findet. Für die Erhaltung solcher Kleinode setzen wir uns tatkräftig ein.


Pflegearbeiten

Arznei-Primel

Kuhschelle
Trauer-Spinner (Pentophera morio, Männchen)

Breitblatt-Waldvöglein

Dreizahn-Knabenkraut

Runzelnüsschen

Bergaster

Wachsame Augen

Unsere Aktivisten halten die Augen offen

  • damit nicht im Zug von Holzarbeiten im Natura 2000-Schutzgebiet Traun-Donau-Auen wertvolles Totholz gedankenlos entfernt wird. Totholz trägt erheblich zur biologischen Vielfalt und zur Naturnähe eines Waldes bei. Gerade in einem Schutzgebiet sollte, abseits der Wege, auf keinen Fall diese wichtige Lebensgrundlage für viele Pilze, für Hirschkäfer und Specht und zahlreiche weitere Lebewesen zerstört werden.


Dunkelblauer Laufkäfer


Silberweide-Totholz

Zottiger Schichtpilz

Blutmilchpilz


damit nicht wieder Torf auf die städtische Gartenanlagen gestreut wird, das würde nämlich zur weiteren Moorvernichtung beitragen, und wäre somit ein schlechtes Vorbild. Umweltbewusste Gärtner sollten sich für naturschonende Alternativen wie Kompost entscheiden. Außerdem gibt es torffreie Blumenerde in den Baumärkten zu kaufen.

damit nicht gesunde Bäume unter dem Vorwand, sie wären ein Sicherheitsrisiko, rücksichtslos entfernt werden.

damit nicht beim „Saubermachen“ die Natur wie ein Wohnzimmer „geputzt“ wird und damit unbemerkt mit dem letzten weggesaugten Blatt nicht nur Igel & Co Versteckmöglichkeiten und Futterquellen verloren haben, sondern das ganze Ökosystem wieder ärmer geworden ist.

 

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Wenn sich die Möglichkeit bietet, die verkrustete Betonlandschaft an der einen oder anderen Stelle wieder etwas aufzulockern, dann sind wir gerne mit Rat und Tat zur Stelle.


Unser Anliegen ist es, das auch in der Großstadt immer noch vorhandene „Wildlife“ zu bewahren bzw. neue Überlebensmöglichkeiten anzubieten.

Fotos: Wechselkröte: G. Ochsenhofer, sonst Naturschutzbund OÖ.


6. - 13. Dezember 2011: Wiederherstellung eines Feuchtbiotops

 

Die Stadtgruppe hat in den Jahren  1987-1991 im Bereich des Donau-Altarms in Plesching einen Feuchtbiotop mit 5 Teichen geplant und mit Hilfe verschiedener Institutionen errichten lassen. Im Lauf der Zeit sind die Teiche verlandet und zugewachsen. Jetzt hat uns viadonau ermöglicht, diesen wertvollen Biotop wiederherzustellen.

Danke!

Foto: Hans-Peter Ecker

 

 


 

6. August 2011: Moor-Exkursion ins nordöstliche Mühlviertel

 

Mario Pöstinger zeigte uns eines der schönsten Moore Oberösterreichs

 

30. Juli 2011: Die Stadtgruppe Linz hat wieder Pflegearbeiten durchgeführt:

mehr darüber

 


30. Juni 2011: Umweltpreis "Iris" erhalten
Für das Projekt " Neophytenbekämpfung: Zurückdrängung invasiver Pflanzenarten auf schutzwürdigen Flächen" wurde der Stadtgruppe Linz des Naturschutzbundes OÖ. der Umweltpreis 2011 der Stadt Linz verliehen.

 

 

zum Video

 

 


 

05.06.2011: Mithilfe bei der Veranstaltung der Gemeinde Gallneukirchen

„NaturFindetStadt“ –
Nisthilfen
… für mehr Vielfalt und Lebensqualität in Gallneukirchen

Unter diesem Motto stand der WeltUmweltTag 2011 in Gallneukirchen. Der Fokus lag dabei auf einer Verbesserung der Artenvielfalt
in den beiden Pfarrhofgärten. Nach einem
Vortrag von Mag. Gudrun Fuß über die Bedeutung der Anbringung von Nisthilfen wurden anschließend die 25 Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten besichtigt, die von den Pfadfindern Gallneukirchen im Rahmen des Projektes „Die Um(welt)denker“ gebaut wurden. Interessierte konnten sich am Stand des Naturschutzbundes informieren.

 

 


2011: Aufstellen von Amphibienschutzzäunen

 


19. März in Wintersdorf
 


12. März in Linz-Ebelsberg


6. März in Leonding - Aichbergstraße
 

Fotos: Wolfgang Bendlin


 


Bad Ischl

Kontaktadressen für Fragen, Anmeldungen und Sonstiges:

Martha u. Bernhard Gschwandtner, 4820 Bad Ischl, Kalvarienbergweg 1, Tel. u. Fax 06132/21910,
E-Mail:
mbg.gschwandtner@aon.at, Internet: www.bauerpark.at

Dr. Anneliese Krupitz, 4820 Bad Ischl, Am Haischberg, Tel. 06132/25043, E-Mail: krupitz@tele2.at


...anlässlich der Gründung der Bezirksgruppe Bad Ischl im Beisein von Obmann Limberger!


Aktivitäten 2010:

Exkursion zum Löckenmoos und Schleifsteinbrüchen

Dengel- und Sensenmähkurs

Bei der Veranstaltung „Flussdialog“ wurde mitgewirkt und es wurden Orchideenwiesen und das Moor in Ödensee besucht.

Mithilfe beim Krötenbehälter leeren.

Mit dabei beim „Umweltkongress“ in Bad Ischl und im Linzer Schlossmuseum „Biodivers-Kontrovers“.

Wie jedes Jahr die Heuarbeit im Bauerpark Bad Ischl.

 

 


 

2009: Ein besonderes Museum für das Salzkammergut

Unter Beisein zahlreicher Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Jagd und Naturschutz wurde das „Naturmuseum – Treffpunkt Natur“ der Familie Gratzer eröffnet.

http://www.naturmuseum.at

 

 

 


Frankenburg

Kontaktperson: Josef Wadl, Erlat 35, 4873 Frankenburg, 07683/7275, e-mail: jmj.wadl@eduhi.at

Unsere Aktivitäten:

Pflege einer Feuchtwiese (Kinast-Grabenfleck)  

Nach einer Biotoperhebung im Auftrag der Marktgemeinde Frankenburg pachtete der Naturschutzbund Oberösterreich in der Ortschaft Kinast eine Wiese, die wegen der vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten von überaus hohem ökologischen Wert ist. Hier wächst der streng geschützte Fieberklee, viele verschiedene Insektenarten, Zauneidechsen und Schlangen haben hier ein Rückzugsgebiet.

Die arbeitsintensive händische Bewirtschaftung dieser teils steilen und teils nassen Wiese führte 1999 zur Gründung der Ortsgruppe Frankenburg. Seither wird sie jährlich ein Mal gemäht und das Mähgut von Bauern verwertet. Leider wird es immer schwieriger, Abnehmer für das grobe Heu zu finden, weil es sich nur als Pferdefutter oder Einstreu eignet.

Im Dezember 2006 haben wir mit einem Grabenpflug die Gräben schonend nachgeputzt, damit die Wiese nicht noch nässer wird.

 

Naturschutzgebiet Grünberg  

Am Grünberg im Norden des Gemeindegebietes von Frankenburg am Hausruck befindet sich eines der ökologisch interessantesten Waldgebiete Oberösterreichs. Dieser einmalige Wald, der auf tertiären Sanden und Schottern wächst, wird von der Waldkiefer dominiert. mehr lesen 

Nach der Schlägerung der meisten Fichten überwucherten Adlerfarn, Brombeere, Faulbaum usw. die offenen Flächen und verhinderten das Keimen und Wachsen der Jungkiefern. Im Auftrag des Landes OÖ. wird deshalb die Fa. Luger drei Testflächen auf verschiedene Weise roden. So soll die optimale Pflegemaßnahme für die Zukunft gefunden werden. 

Im Jahr 2007 wurde von Dr. Neuwirth aus Ried i. I. eine Flechtenerhebung im gesamten Grünberg durchgeführt und ein Vergleich mit den 50 Jahre alten Ergebnissen von Prof. Ricek angestellt. Dr. Neuwirth konnte 69 Arten feststellen- eine beachtenswerte Flechtendiversität für ein kleines Untersuchungsgebiet.

 

4 Hektar Schluchtwald in Frankenburg gekauft  

Eine der markantesten Erhebungen in Frankenburg ist der 777m hohe Hobelsberg, auch „Riesn“ genannt. Vom Gipfel dieses beliebten Ausflugsziels im Westen Frankenburgs bietet sich dem Wanderer ein weiter Blick über das Gemeindegebiet. Direkt unter dem Gipfel fällt das Gelände sehr steil ab. So konnte ein naturnaher Schluchtwald entstehen, eine Besonderheit im außeralpinen Raum. Dieser Laubwald aus Esche, Ahorn, Bergulme und Buche als dominierende Baumarten hat sich durch die schwer zugängliche Lage seinen urtümlichen Charakter erhalten und stellt einen wertvollen Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere dar.

Hier wachsen 12 Farnarten, im Frühling bedecken Silberblatt und Bärlauch den Boden. 5 Amphibienarten laichen in Kleingewässern am Fuß der Riesn. Der hohe Totholzanteil begünstigt Pilze und Insekten.

Schon seit vielen Jahren hat es Bestrebungen gegeben, die schönsten Flächen der „Riesn“ zu kaufen und unter Schutz zu stellen. Ein großes Hindernis dabei waren die klein strukturierten Besitzverhältnisse in diesem Gebiet. Erst nach langen Verhandlungen gelang es dem Kassier des Naturschutzbundes, mit 7 Grundbesitzern (!) handelseins zu werden und im Jahr 2005 den Kauf der Gipfelfläche und des schönsten Teils des Schluchtwaldes abzuschließen. 2007 konnten zu diesen 3,5 ha noch 0,5 ha dazu erworben werden.

Im Jänner 2007 wütete der Orkan Kyrill im Gipfelbereich der „Riesn“. Er fällte einige mächtige Buchen und Fichten. Diese Bäume wurden nicht entfernt, sondern sollen als Totholzdenkmal Lebensraum und Nahrung für verschiedene Tiere und Pflanzen bieten. Eine Tafel und eine Box mit Prospekten des Naturschutzbundes informieren die vielen Wanderer, die zum Gipfel der „Riesn“ kommen.


2010: Schluchtwald wird Naturschutzgebiet!
 

 

Amphibienschutz seit 1992

Jahrelang wurden in der Frankenburger Ortschaft Kinast während der Laichzeit (März/April) viele Amphibien auf ihrem Weg vom Winterquartier am Hofberg zu ihren Laichplätzen überfahren. Seit 1992 wird deshalb entlang der Straße ein mittlerweile 600m langer Schutzzaun errichtet. In den letzten Jahren hat die Amphibienschutzgruppe Hofberg (Bewohner der Ortschaft Kinast und Mitglieder des Naturschutz bundes) diese Arbeit übernommen.

Die Hauptaufgabe während der Amphibienschutzaktion (etwa 2 Monate) ist, den Zaun zu kontrollieren, die in den eingegrabenen Kübeln gefangenen Frösche und Kröten einzusammeln, zu zählen und sie zu ihrem Laichplatz, dem „Egelsee“, zu bringen.

Der „Egelsee“, der letzte große Weiher in Frankenburg, ist der Hauptlaichplatz.

Im Jahr 2005 war es dank der großzügigen Förderung durch das Land Oberösterreich und der Marktgemeinde Frankenburg möglich, 600m Krötenschutzzaun bei der Firma Grube-Forst GmbH. in Laakirchen zu kaufen. Das winddurchlässige Netz ist sehr reißfest und kein Frosch konnte die Hürde überwinden. Dies ist sicher einer der Gründe, warum heuer wieder mehr Amphibien gefangen werden konnten.

 

 

Als Anerkennung für diesen Einsatz erhielten wir den OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur 2005  

Die erfolgreiche Schutzaktion führte erfreulicherweise zu einer starken Vermehrung der Amphibien im Gebiet des Hofbergs. 1992 wurden 243 gefangen, 2007 waren es bereits 1474 Frösche und Kröten. Von 1992 bis 2007 wurden mehr als 15500 Amphibien gefangen und sicher zu ihrem Laichplatz gebracht.

 

Im Schloss Frein in Frankenburg betreuen wir ein Fledermausquartier (Große Mausohren). Die Kolonie am Dachboden des Schlosses wird in Zusammenarbeit  mit der Koordinationsstelle für Fledermausschutz regelmäßig kontrolliert. 
2007 zählten wir etwa 400 Weibchen mit 300 Jungtieren.

Im Oktober 2002 haben Mitglieder der Ortsgruppe 290kg und im Dezember 2007 ca. 180kg Fledermauskot entfernt.

Außerdem horchen wir jedes Frühjahr zur Balzzeit, ob das Uhupaar am Hofberg noch aktiv ist, beobachten die Aktivitäten des Schwarzstorchs, der hier brütet. Wir pflanzen Hecken und versuchen durch verschiedenste Aktivitäten Naturräume zu erhalten und unseren Beitrag zu einer Verbesserung der Umweltsituation zu leisten. 

 



 
1. Mai 2011: Standbetreuung am Holzmarkt in Wolfsegg

Fotos: Josef Wald

 


Bezirksgruppe Schärding

Kontaktperson: Walter Christl,  4786 Brunnenthal, Korneredt 32, Handy: 0043/0664 6125010 , Tel: 0043/07712 6543 w.christl@gmx.at

Stammtisch jeden 2. Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Pizzeria Roma, Passauerstr. 49, 4780 Schärding

 

1.9.2011: Viele Hände ein rasches Ende

Am 1. September konnte durch grossen Arbeitseinsatz eine alljährliche freiwillige Pflicht für die Natur wieder mit Freude abgeschlossen werden.

Die Naturschutzwiesen "St. Ägidi - Walleiten" konnten sich durch die seit Jahren regelmäßigen Pflegearbeiten als botanisches Juwel regenerieren. Dies ist ein aktiver Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt, welcher im Besonderen auch Grasfrosch, Bergmolch und Bergeidechse im Bestand stützt und fördert. Es bedarf aber eben der Pflege durch eine jährliche Mahd und dem Ausbringen des Mähgutes.

Mit dem Landwirt Andreas Ortmayr bzw. Hans Ortmayr wird mit örtlicher Zusammenarbeit das Mähgut aus den Feuchtwiesen abtransportiert.

v.l.n.r. - Walter Christl, Alois Steffl, Prof. Franz Pürmayr,
Prof. Othmar Schmidbauer, Maria Beham, Annemarie Beham, Josef Schano
und Rosi Pointecker

Fotos: Bernhard Scheurecker

 


Aktivitäten 2010:

Vortrag im März: "Bestand und Gefährdung der Gefäßpflanzen"

Gemeinsam hat es mit LR Haimbuchner eine Besichtigung des Steinbruch Ach gegeben.

Beteiligung am Pflanzenmarkt in Schärding und erste Informationen wurde beim geplanten Pumpspeicherkraftwerk Jochenstein/Riedl geholt sowie eine Teilnahme am Umweltkongress in Bad Ischl.

Die Wiesenbetreuungen wurden durchgeführt und 2 Weideprojekte besichtigt: Julbach und Haidmühle.

Die Berzirksgruppe war bei den Vorträgen „Initiative Zivilgesellschaft“ und beim Gentechnikvortrag von G.Glöckner.

 


 

2008 den Landespreis für Umwelt und Natur erhalten:

Fotos: Bernhard Scheurecker, Walter Christl

 


Region Freiwald

Kontaktperson: Wolfgang Sollberger
Infozentrum Grünes Band Europa sowie Natura 2000, Marktplatz 2, 4262 Leopoldschlag
Tel. 07949/20576
wosoll@gmx.at,
http://members.aon.at/naturschutzbundleopoldschlag/page_1_1.html

Öffnungszeiten:

Di 9-12h, Mi 9-12 und 14-16h, Do 9-12h, Fr 9-12 und 14-16h, Sa 9-12h
sowie nach telefonischer Vereinbarung 0664/5143548 jederzeit möglich

Die Bezirksgruppe Freiwald wurde im Herbst 2004 gegründet.

Sie hat zum Ziel, die Naturschutzarbeit vor allem im Bezirk Freistadt zu verbessern. Wir möchten Maßnahmen zur Erhaltung der Mühlviertler Kulturlandschaft und ihrer bedrohten Arten setzten.

Die Schließung von landwirtschaftlichen Betrieben führt zum Verlust alter Kulturlandschaft, wodurch zahlreiche Tiere und Pflanzen verschwinden, was letztlich eine Verarmung unseres Lebensraumes bedeutet. Unter Einbeziehung aller Beteiligten sollen Konzepte zur Durchführung von Programmen zur Landschaftspflege und des Artenschutzes entwickelt und umgesetzt werden.

Die Eröffnung hat am 10 Juni 2005 unter regem Interesse (es kamen an die 150 Personen) stattgefunden. mehr lesen

Ziele:

   Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschutz

   Erhaltung unserer traditionellen Kulturlandschaft und ihrer Artenvielfalt

   Vernetzung von Naturschutzaktivitäten im Bezirk Freistadt

   Lösung von Naturschutzproblemen in der Region Freistadt

   Abwicklung von Naturschutz-Projekten

   Konsequenter Schutz und Erhaltung des Biotopverbund entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs - Grünes Band Europas.

 

Feuchtwiesen pflegen und erhalten
Waren Feuchtwiesen früher Teil der traditionellen Landwirtschaft, so gilt dies heute in der Regel nicht mehr. Im Gegenteil: Der Erhalt von Feuchtwiesen muss durch Ausgleichszahlungen an die betroffenen Landwirte sichergestellt werden. Unter bestimmten Umständen kann auch der Ankauf von Wiesen notwendig sein, da nur so die erforderliche Wiedervernässung möglich ist. Feuchtwiesen können in Kombination mit Mooren, Flüssen und Bruchwäldern einen hochwertigen Biotopverbund bilden.

Es ist auch zukünftig Aufgabe des Naturschutzes, besonders wertvolle Feuchtwiesen nachhaltig zu sichern. Durch gezielte Projekte wie im NATURA 2000 Europaschutzgebiet Maltsch und Freiwald leisten die Naturschutzbund Bezirksgruppe Freiwald und die Natur- und Landschaftsführer einen wichtigen Beitrag.

Die Projekte Landwirtschaft und Naturschutz und Feuchtwiesenpflege werden vom Natura 2000 Grünes Band Europa Infozentrum in Leopoldschlag koordiniert.  

Maltschfolder

Freiwaldfolder

 


Herbst 2011: Elchsichtungen

 


 

Aktivitäten 2010

 

22 Führungen im Europaschutzgebiet Maltsch am Grünen Band Europas

 

Green Belt Camp vom 14. bis 21. August 2010

 

Wanderfalken-Monitoring Plochwald

 

Uhu Monitoring in der Maltsch- und Freiwaldregion

 

Wachtelkönig-Artenschutzprogramm

 

1394 Besucher im NATURA 2000-Infozentrum im Jahr 2010

 


Region Mühlviertel West

Kontaktpersonen:
Mag. Christian Deschka , Jainzendorfstraße 9 , A-4820 Bad Ischl
bzw. Vorderschlag 16 , A-4153 Peilstein
e-mail:
christiandeschka@hotmail.com , 0043-6132-98 245, 0664-411 95 05, Homepage: http://www.muehlviertelnatur.at/

Ofö. Hubert Katzlinger, Natschlag 44, A-4160 Schlägl, 07281/8549, e-mail: fam.katzlinger@utanet.at

Die Regionalgruppe ,,Mühlviertel West“ sieht ihren Schwerpunkt im Schutz der Mühlviertler Natur- und Kulturlandschaft.

Mauerseglerprojekt

Seit Frühling 2004 wurden im gesamten Bezirk Rohrbach rund 200 selbst aus Holz angefertigte Mauersegler-Nistkästen aufgehängt. Die Anbringung erfolgte hauptsächlich an landwirtschaftlichen Gebäuden, z. T. aber auch an Schulen, Kindergärten und Wohnhäusern. Die Koloniegröße variiert bei den rund 60 Standorten von 1 bis 10. Eine spezielle Montagevorrichtung aus Aluminiumblech ermöglicht die Abnahme des gesamten Nistkastens zu Kontroll- und Reinigungszwecken und führt zudem zur Entstehung eines Hohlraumes hinter dem Kasten, der von Fledermäusen als Hangplatz genutzt werden kann. Dies wurde auch bereits für die Zweifarbfledermaus nachgewiesen.  

Anfang und Mitte Juli werden die Kästen in der Nacht kontrolliert, um die darin befindlichen Brutvögel zu erfassen. Die Kästen werden fast ausnahmslos von Staren und Mauerseglern besetzt, wobei die findigen Stare gleich im ersten Jahr fast alle Kolonien nutzten. Die Mauersegler nahmen bzw. nehmen diese langsam aber stetig in Besitz und vertreiben dabei sogar brütende Stare. Nicht selten dienen die Kästen auch Wespen- und Hornissen als Quartier für ihr Nest.  

Im Jahr 2004 erfolgte eine Siedlungsdichteerhebung von Mauersegler, Rauchschwalbe und Mehlschwalbe im gesamten Gemeindegebiet von Peilstein.

Die Ziele dieses Projektes reichen von der Schaffung und dem Schutz von Brutplätzen über die Vermittlung von Artenkenntnis und die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen bis zur Sensibilisierung von Gebäudebesitzern für ihre tierischen Mitbewohner.

 

 

 

Fledermausprojekt

 

Das Fledermausprojekt hat folgende Inhalte:  

1) den Schutz vorhandener Fledermausquartiere (z. B. durch regelmäßige Gespräche mit Gebäudebesitzern, Entfernung des Kotes unter Fledermauskolonien in Kirchendachböden, …)  

2) die Schaffung weiterer Quartiere (z. B. durch Anbringung von Fledermauskästen, Schaffen und Offenhalten von Ein- und Ausflugöffnungen, …)  

3) Erhebung der Bestandesentwicklung ausgewählter Fledermausarten durch regelmäßige Zählung der Tiere in Sommer- und Winterquartieren (z. B. durch regelmäßige Kontrolle vieler Fledermauskästen und Gewölbekeller)

4) Markierung von Fledermäusen durch Flügelklammern, um Wanderungen, Lebenserwartung und viele weitere Fragestellungen erforschen zu können

5) Öffentlichkeitsarbeit (Verfassen von Artikeln, …)

6) Umweltbildung (Abendveranstaltungen für Jung und Alt, …)

7) die Unterstützung von Nachfolgeprojekten in anderen Gebieten

Download.von:      Leitfaden_Fledermausprojekt

                            Bau, Montage und Kontrolle von Fledermausbrettern

 

Amphibienprojekt:

Erhebung vorhandener Arten, Revitalisierung und Neuanlage von Laichgewässern zur Förderung heimischer Amphibien
(insbesondere seltener Arten wie Gelbbauchunke und Laubfrosch)
Öffentlichkeitsarbeit (Durchführung von Exkursionen, ...)
Pflege von ökologisch wertvollen Grundstücken durch einmalige Mahd


Biotope Hofwies

Biotope in Julbach

 


Tätigkeiten 2010: Die Mauerseglerkästen sind kontrolliert worden und ca. 150 Vögel beringt. Bei den Fledermäusen wurde eine neue Art nachgewiesen: die Fransenfledermaus.

In den letzten 3-4 Jahren wurden viele Teiche angelegt und es zeigt jetzt eine positive Wirkung. Von der Gemeinde Julbach wurde  wieder ein Grundstück gratis zur Verfügung gestellt, wo 4 Regenwasserteiche angelegt werden.

Fotos: Christian Deschka, Martin Pfeil

 

 


 

Buchkirchen

Kontaktperson: Manfred Luger, Am Südhang 29, 4611 Buchkirchen, Handy-Nr. 0664/5027350 http://www.naturgartengestaltung.at


 

13.-14. August 2008 - Zeltlager in der Koaserin

Bestens betreut von Ingeborg und Wuschi Parzmayr sowie Maria Luger verbrachten wieder 14 Kinder der Bezirksgruppe Buchkirchen erlebnisreiche Tage in der Koaserin.

 

Baummasken aus Lehm wurden gebastelt,
Naturspiele mit Julia Kropfberger gespielt,
Krebse von Alois Borstnar bewundert,
Abends mit dem Fledermausdetektor gewandert...

 


Bezirksgruppe Machland

Kontaktperson: Martin Sevcik, 0650 3157223
Infozentrum 4351 Saxen 8

www.entenlacke.at

Die Bezirksgruppe „Machland“ des Naturschutzbundes Oberösterreich wurde im Herbst 2004 mit dem Ziel des Schutzes der regionalen Natur- und Kulturlandschaft gegründet. Wir haben uns weiters zum Ziel gemacht, uns für die Erhaltung und den Schutz der Entenlacke und der noch urtümlichen Auwälder des Machlandes einzusetzen.

Die Entenlacke befindet sich am östlichen Ende des Machlandes. Sie stellt ein System von Donaualtarmen und Tümpeln inmitten einer Silberweidenau dar und ist dadurch ein Paradies für am Wasser lebende Vögel. Der Storch, der in Saxen auf der Volksschule brütet, fühlt sich auf den Wiesen rund um die Altarme sehr wohl. Dieses Gebiet beherbergt eines der wenigen größeren Brutvorkommen des Mittelspechtes und das aktuell einzige der Nachtigall in Oberösterreich. Weiters ist die Entenlacke ein wichtiges Rast- und Überwinterungsgebiet.

Die vielen kleinen Tümpel rund um die Entenlacke werden auch von Amphibien und Reptilien bevölkert. Kammmolch und Teichmolch leben hier. Wasserfrosch, Laubfrosch und Gelbbauchunken, um nur einige Arten aufzuzählen, sind das ganze Jahr über anzutreffen.

Eine Besonderheit ist das Vorkommen der Knoblauchkröte. Die in Oberösterreich sehr seltene Lurchart kommt außerhalb des Machlands nur mehr in kleinen Bereichen des Linzer- und Eferdinger Beckens vor. Auch der Biber hat sich hier niedergelassen, und der Fischotter ist vereinzelt im gesamten Gebiet anzutreffen.

Häufig sind Rohrglanzgras oder Wasserschwadenröhrichte mit Sumpf- und Schwertlilie ausgebildet. Die Wasseroberflächen sind vielfach dicht mit Wasserlinsen bedeckt. In diesen Altarmen kommen, als besonders gefährdete Arten, die Schwanenblume und das Spitzblatt- Laichkraut sowie ein größerer Bestand der Teichrose vor.

 

Ziele

* Vorbereitungsarbeiten für ein allfälliges Naturschutzgebiet Entenlacke;

* Zusammenarbeit mit dem NATURA 2000-Gebiet „Machland Süd“ in Niederösterreich;

* Ausarbeitung eines LIFE-Projekts „Donauauenverbund Machland Nord und Süd“;

* Mitarbeit bei diversen regionalen Projekten (Heckenaktion, Donauauenradwegekonzept, Hochwasserschutz);

* Betreuung und Weiterführung der Ökostation Dornach;

* Unterstützung und Mitarbeit des vom Naturschutzbund initiierten Steinkauzprojekts;

* Regionalmanagement für schützenswerte Lebensräume;

* Mitwirkung bei wissenschaftlichen Erhebungen und Kartierungen in der Region;

* Kulturelle Aufbereitung des Themas „Natur- und Landschaftsschutz“ in Zusammenarbeit mit den ansässigen Vereinen (Ausstellungen, Themenwege und dergleichen).

Wir sind momentan ein Stamm von 19 unterschiedlichsten Leuten (Grundeigentümer, Biologen, Studenten, Naturschützer, Jäger, Fischer usw.) aus verschiedenen Gemeinden des Machlandes. Da wir die Bezirksgruppe „Machland“ als Plattform für alle natur- und umweltinteressierte Menschen der Region sehen, freuen wir uns auf eine intensive Zusammenarbeit mit diesen und hoffen eine konstruktive Zukunft für die Anliegen der Natur im Machland zu gestalten. 


 

 

19. Oktober 2011

Josef Limberger als Obmann des Naturschutzbundes, Manfred Luger und Martin Sevcik als dessen Stellvertreter konnten den Naturschutzlandesrat als Gast im Naturinformationszentrum Saxen begrüßen.

Anschließend ging es zu einem Lokalaugenschein zur Entenlacke. In entspannter Atmosphäre konnten während der Exkursion und dem anschließenden, gemeinsamen Mittagessen wichtige Naturschutzthemen besprochen werden.

 

v.l.n.r. Robert Gattringer, Martin Sevcik,
LR. Dr. Manfred Haimbuchner, Bgm. Ernst Haslinger, Josef Limberger; dahinter: Michael Jung, Manfred Luger

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Herbst 2011:

OÖ. Weißstorchdaten 2011 von Robert Gattringer

zum pdf

Foto: Josef Limberger

 


Aktivitäten 2010:

Es wurden Natur- und Landschaftsführer ausgebildet. Im Infozentrum sind 2780 Besucher begrüßt worden.

Das Fledermaus- und Eulenprojekt wurde weiter betreut. Mittlerweile sind insgesamt ca. 400 Eulen- und Fledermauskästen aufgehängt.

Erfreulich ist, dass der Steinkauz erfolgreich gebrütet hat. Storchendaten wurden durch Robert Gattringer gesammelt. Am Gießenbach, der fischereilich angepachtet wurde,  betreut Michael Jung das Flussperlmuschelprojekt. Die Pflege der Orchideenwiesen ist  wieder durchgeführt worden.

 

Als Praktikantin 2010 tätig: 

 


Bezirksgruppe Urfahr/Umgebung

Kontaktperson: Erwin Pilgerstorfer, unter naturschutz.uu@gmx.at erreichbar!

Was machen wir?

  • Vielfalt fördern durch Zurverfügungstellung von Wohn- und Brutstätten (Nisthilfen und Heckenaktion)
  • Förderung von sogenannten „Ruhezonen“ für Tiere und Pflanzen, aber auch für uns Menschen (Kanalisierung von uns „Benützern“, Schaffung von landwirtschaftlichen ÖPUL-Flächen, Schaffung des Landschaftsschutzgebietes Distltal
  • Bewusstseinsbildung  durch  Informationsveranstaltungen und Projekte (Volksschule und Kindergarten, Bienenmuseum und Bienenerlebnisweg, Bauerndorf Langzwettl, Einrichtung eines monatlichen „Plattform-Stammtisches“ )

Wie kann jeder mit helfen?

    • Melden Sie uns Beobachtungen von seltenen Tieren (wie z.B. Kiebitz, Haselhuhn, Wiedehopf, Eisvogel etc.) und gefährdete Pflanzen
    • Türme, Gartenhütten, Schuppen, Wagenhütten, hohle Bäume, Erdkeller und alte Steinmauern sind begehrte Quartiere für Fledermäuse und Nachtgreifvögel; helfen Sie mit, diese zu erhalten und für die Tiere zugänglich zu machen
    • Begeistern Sie Menschen für die Natur und damit für unseren eigenen Lebensraum
    • Treten Sie engagiert gegen naturzerstörerische Projekte ein
    • Gestalten Sie ihren eigenen Garten als Biotop
    • Achten Sie in ihrem Freizeitverhalten auf den Lebensraum der Tiere und Pflanzen (Fairness gegenüber unseren Mitbewohnern in freier Natur)

Unsere Ziele

  • Arten- und Lebensraumverlust aufzufangen durch Erhaltung/Verbesserung des Lebensraumes
  • Vielfalt und Buntheit vor unserer Haustür erhalten/fördern
  • Wohn- und Lebensqualität zu erhalten/verbessern
  • Vorbildstellung in der Region (Multiplikatorfunktion)
     

 

Juli 2011: Lebensraumgestaltung fördert Artenvielfalt - Nistkastenbau beim Rodlfest
 

 

 

Auf einem Stand präsentierte die Bezirksgruppe Urfahr Umgebung des Naturschutzbundes beim Rodlfest in Zwettl an der Rodl im Juli verschiedenste Modelle von Nisthilfen. So waren Fledermauskästen, Insektenhotels, Hummelkästen und natürlich verschiedene Nistkästen für Vögel zu sehen und zu erwerben. Kinder konnten die von der Lebenshilfe angefertigten Bausätze unter fachkundiger Anleitung von Naturschutzbund-Aktivisten gleich an Ort und Stelle zusammenbauen und dann stolz ihren selbst gefertigten Nistkasten mitnehmen. Aufgrund des großen Andrangs mussten die Kinder oft sogar Schlange stehen, bevor sie mit dem Bauen anfangen konnten.

 

Viele Fragen über Vögel und Insekten und deren Lebensweise sowie Beziehungen zueinander wurden diskutiert. Info-Material des Naturschutzbundes und der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich wurden von den Besuchern interessiert entgegengenommen.

 

Auf der ORF-Bühne stellte der Biologe des Naturschutzbundes, Martin Schwarz, den Naturschutzbund sowie Nisthilfen live im Radio Oberösterreich vor.


Foto: B. Christandl

18. - 17. April 2011

Flurreinigungsaktion Hui statt Pfui: Jäger und Naturschützer, Vereine, Schulen und Gemeinden sammelten landesweit 115.000 kg Abfall

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2010: Vielfalt – Artenschutz  (Biodiversität) - Beitrag zur Kampagne "Vielfaltleben"!

Um den Artenverlust in Österreich in den Griff zu bekommen, hat das Lebensministerium die Erstellung des Aktionsplans Artenschutz in Auftrag gegeben. Unter der Federführung des Naturschutzbundes haben Experten einen Katalog mit Zielen und Maßnahmen erarbeitet, die das 2010-Ziel „Stopp dem Artenverlust“ erreichen helfen sollen. Er soll ein Handlungsleitfaden sein.

Die Prioritätenliste  umfasst die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sowie die Lebensraumtypen in Österreich  und enthält auch Artenschutzprojekte für ausgewählte Arten.

Aufbauend auf den sechs Kriterien Gefährdungsgrad, nationale Verantwortlichkeit, überregionaler Gefährdungsstatus, Bestandsrückgänge und lokaler Populationsverlust, Nebenwirkungen und Umbrella-Effekt sollen die Listen laufend evaluiert und weiter entwickelt werden.

Diese Aktion richtet sich nicht nur an die zuständigen Verwaltungsorgane des Bundes, der Länder und Gemeinden, an die Interessenvertreter der Landnutzer (Land- und Forstwirtschaft, Jäger und Fischer, Wirtschafts- und Tourismusvertreter, Vertreter von Alpenvereinen, Natur- und Umweltorganisationen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen) sondern insbesondere auch an jeden Erholungssuchenden.

Sie alle sind aufgerufen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Maßnahmen umzusetzen, aber insbesondere kann auch jeder Landnutzer einschließlich der Erholungssuchenden verhaltensorientiert seinen Beitrag zur Erreichung dieses Zieles leisten.

Jede dritte Art, für die unbedingt Schutzprogramme entwickelt werden müssen, lebt in der Kulturlandschaft und insbesondere in der Agrarlandschaft, die in den letzten 30 Jahren einer gravierenden Veränderung unterzogen wurde.

Keine EU-Richtlinie, keine nationalen Gesetze und keine noch so gut gemeinten wissenschaftlichen Konzepte und hochkarätigen Forschungsprojekte können Ziele erreichen, wenn sie in den kommunalen Bereichen nicht wirklich umgesetzt werden und die Menschen sich nicht nachhaltig mit dem Ziel identifizieren.

Plattform-Lebensraum Zwettl (Leben in Zwettl) ist eine Vereinigung von Landwirtschaft, Jägerschaft und Imkerverein, Alpenverein, Naturschutzbund und allen Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Nachkommen übernehmen. Nur wenn vielen Menschen die Bewahrung der heimischen Artenvielfalt ein ernsthaftes Anliegen ist, kann die Vielfalt erhalten bleiben.

 

 

Waizenkirchen, Peuerbach

Kontaktperson: Dietmar Schmutzhart, d.schmutzhart@aon.at


31.7. - 6.8 2011: Gute Aussicht(en) in der Koaserin

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Helferinnen errichteten im Zuge der Umweltbaustelle von Alpenverein und Naturschutzbund am Südrand der Koaserin eine Aussichtsplattform.

Eine Woche lang arbeiteten 12 Helfer und Helferinnen des Naturschutzbundes OÖ. und des Alpenvereins  unter der Leitung von Julia Kropfberger und Doris Walter am Bau einer Aussichtsplattform am Südrand des Naturschutzgebietes. Hier können die zahlreichen seltenen Vogelarten beobachtet werden, ohne diese zu stören. Im Vorjahr wurde unterhalb der Plattform ein Flachwassertümpel angelegt, welcher so manchen Watt- und Stochervogel zur Nahrungsaufnahme anlockt.

Zusätzlich standen verschiedene Pflegearbeiten an: Wiesen wurden gemäht und Verbuschungen entfernt. Teile der Trockenmauer, die besonders für Amphibien wie Eidechsen und Schlangen attraktiv ist, wurden von übermäßigem Bewuchs gesäubert.  Im Schutzgebiet selbst wurden Maßnahmen gegen das Drüsige Springkraut gesetzt.

Die Umweltbaustelle fand heuer zum 3. Mal in dem Gebiet statt und wurde unterstützt vom Land Oberösterreich, Abteilung Naturschutz, der Gemeinde Peuerbach, Wasa, Mercedes Benz und Almdudler. Auch der Bürgermeister der Stadt Peuerbach Wolfgang Oberlehner besuchte die Umweltbaustelle.

 


 

Aktivitäten 2010: Die Turbine in der Mühle in Schörgendorf wurde instand gesetzt und Weidezäune für die Soay-Schafe errichtet. Flachwassertümpel als Nahrungsplätze für die Bekassine und andere Vogelarten wurden im Naturschutzgebiet Koaserin angelegt. Im Rahmen einer Umweltbaustelle mit der Alpenvereinsjugend Österreich errichteten Jugendliche eine rollstuhlgerechte Rampe zur Aussichtsplattform auf der Natur-Erlebnisinsel.

Auch wurden zahlreiche Führungen durchgeführt.