Stadtgruppe Linz, Orts- und Bezirksgruppen

 
Bad Ischl Schärding
Frankenburg Stadtgruppe Linz
Region Freiwald Urfahr Umgebung
Region Machland Waizenkirchen, Peuerbach
Region Mühlviertel West Buchkirchen

 


Stadtgruppe Linz 

Kontaktperson: Dr. Elise Speta, Dornacherstr. 1, 4040 Linz, Tel. 0732 244906

Eine kleine, aber höchst engagierte Gruppe von Naturschützern trifft sich einmal im Monat im Landeskulturzentrum Ursulinenhof.

Unsere nächsten Sitzungstermine: 
15. 09; 13. 10; 17. 11; 15. 12. 2010 um 18.30 Uhr
Gäste sind herzlich willkommen.


Unsere derzeit laufenden Projekte:  

Amphibienschutz

Wir legen Biotope an

Wir möchten, dass in Linz wieder ein Froschkonzert ertönt. Daher legen wir, wo immer wir geeignete Plätze finden und es uns erlaubt wird, Laichgewässer für Amphibien an.


Laubfrosch

Aloisianum

Wechselkröten-Biotope sind uns ein besonderes Anliegen. Diese wärmeliebende Kröte braucht offene Schotterflächen, Steine zum Verstecken und flache besonnte Pfützen, in denen keine anderen Amphibien ablaichen. Es genügt ihr auch eine tiefere Lastwagenspur, in der das Wasser stehen bleibt, solche Ersatzlebensräume hat es bis vor nicht allzu langer Zeit im Linzer Industriegebiet gegeben. Aber seit man auch dort kein ungenutztes Fleckchen Grund duldet und auch sonst alle „unordentlichen“ Vertiefungen sofort beseitigt und, schaut es schlecht aus für diese vom Aussterben bedrohte Amphibienart.

Es freut uns daher besonders, dass es uns gelungen ist, einige Biotope anzulegen, die von den Wechselkröten auch gleich zum Ablaichen angenommen wurden. Damit sie auch im nächsten Jahr wieder kommen, müssen Goldruten und andere wuchernde Pflanzen entfernt weden.


Wechselkröten-Männchen

Neuer Biotop im Industriegebiet

Neuer Biotop beim Segelflugplatz

Pflegearbeiten

Wir stellen Schutzzäune auf

Alljährlich im Frühling stellen wir an besonders stark von Amphibien frequentierten Straßen Schutzzäune auf, zB in Wintersdorf, in Leonding/Aichberg, im Zaubertal, in der Mönchgrabenstraße/Ebelsberg, in St. Florian und am Pöstlingberg. Manchmal werden wir dabei von anderen Naturschützern unterstützt, zB von der der Naturkundlichen Station der Stadt Linz oder von der Pfadfindergruppe Linz 8, jeder zusätzliche Helfer kann einen wertvollen Beitrag zum Amphibienschutz leisten!

Anhand der Fangprotokolle von Wintersdorf kann man den bedrohlichen Rückgang der Kröten verfolgen.

Fangprotokolle Krötenschutzzaun Wintersdorf

08. 03. – 03. 05. 1997: 1021 Erdkröten

08. 03. – 18. 04. 1998: 1212 Erdkröten

13. 03. – 16. 04. 1999: 1048 Erdkröten

12. 03. – 20. 04. 2000: 758 Erdkröten

10. 03. – 28. 04. 2001: 715 Erdkröten

09. 03. – 27. 04. 2002: 491 Erdkröten

17. 03. – 26. 04. 2003: 545 Erdkröten + 1 Grasfrosch

03. 04. – 28. 04. 2004: 226 Erdkröten + 2 Grasfrösche

29. 03. – 23. 04. 2005: 201 Erdkröten

08. 04. – 30. 04. 2006: 239 Erdkröten + 7 Teichmolche

13. 03. – 23. 04. 2007: 211 Erdkröten + 1 Grasfrosch

07. 03. – 19. 04. 2008: 131 Erdkröten +1 Grasfrosch

28. 03. – 18. 04. 2009: 157 Erdkröten + 21 Teichmolche

27. 03. – 18. 04. 2010: 57 Erdkröten + 3 Teichmolche


                          Wintersdorf

Aufruf: Haben Sie eine Wechselkröte, einen Laubfrosch oder einen Teichmolch beobachtet?

Wir freuen uns über Ihre Mitteilung:  frog2010@live.at  Tel.:0650 9636807


Teichmolch

Pflege schützenswerter Flächen

Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube

Das Besondere an diesem Schutzgebiet sind die offenen Sandflächen. Sie sind Lebensraum für spezialisierte und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Durch eine jährliche Mahd Anfang August werden die eingeschleppten, sehr stark wüchsigen Goldruten zurückgedrängt und dadurch seltene Pflanzen und Wildbienen gefördert. Davon profitiert auch die sehr seltene Zahntrost-Sägehornbiene, weil ihre Futterpflanze, der Zahntrost, jetzt wieder vermehrt dort blühen kann. Helfende Hände sehr sind auch dort sehr willkommen wie die der „UmWeltdenker“ der Pfadfindergruppe Linz 2.


Zahntrost

Pflegearbeiten

Knautien-Sandbiene

An die gelben Rindsaugen-Blüten angepasste Krabbenspinne

Artenreicher Halbtrockenrasen in der Linzer Umgebung

Auf solchen bei uns nur mehr äußerst seltenen Wiesentypen wachsen noch Kuhschellen, Orchideen, Bergastern und Arznei-Primeln. Dort gibt es auch noch eine Fülle von Wildbienen, seltenen Heuschrecken- und Schmetterlingsarten, die man sonst kaum noch findet. Für die Erhaltung solcher Kleinode setzen wir uns tatkräftig ein.


Pflegearbeiten

Arznei-Primel

Kuhschelle

Trägspinner-Männchen

Breitblatt-Waldvöglein

Dreizahn-Knabenkraut

Runzelnüsschen

Bergaster

Wachsame Augen

Unsere Aktivisten halten die Augen offen

  • damit nicht im Zug von Holzarbeiten im Natura 2000-Schutzgebiet Traun-Donau-Auen wertvolles Totholz gedankenlos entfernt wird. Totholz trägt erheblich zur biologischen Vielfalt und zur Naturnähe eines Waldes bei. Gerade in einem Schutzgebiet sollte, abseits der Wege, auf keinen Fall diese wichtige Lebensgrundlage für viele Pilze, für Hirschkäfer und Specht und zahlreiche weitere Lebewesen zerstört werden.


Dunkelblauer Laufkäfer


Silberweide-Totholz

Zottiger Schichtpilz

Blutmilchpilz


 

  •  damit nicht wieder Torf auf die städtische Gartenanlagen gestreut wird, das würde nämlich zur weiteren Moorvernichtung beitragen, und wäre somit ein schlechtes Vorbild. Umweltbewusste Gärtner sollten sich für naturschonende Alternativen wie Kompost entscheiden. Außerdem gibt es torffreie Blumenerde in den Baumärkten zu kaufen.
     

  • damit nicht gesunde Bäume unter dem Vorwand, sie wären ein Sicherheitsrisiko, rücksichtslos entfernt werden.
     

  • damit nicht beim „Saubermachen“ die Natur wie ein Wohnzimmer „geputzt“ wird und damit unbemerkt mit dem letzten weggesaugten Blatt nicht nur Igel & Co Versteckmöglichkeiten und Futterquellen verloren haben, sondern das ganze Ökosystem wieder ärmer geworden ist.

 

 

·        

·      Wenn sich die Möglichkeit bietet, die verkrustete Betonlandschaft an der einen oder anderen Stelle wieder etwas aufzulockern, dann sind wir gerne mit Rat und Tat zur Stelle.

Unser Anliegen ist es, das auch in der Großstadt immer noch vorhandene „Wildlife“ zu bewahren bzw. neue Überlebensmöglichkeiten anzubieten.

Fotos: Wechselkröte: G. Ochsenhofer, sonst Naturschutzbund OÖ.

 


24. Juli 2010: Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube

Trotz Regen geschafft!

 


14. Juli 2010: Teamarbeit beim Montieren eines Fledermauskastens in Altenberg

 


22. Mai 2010: Geotag der Artenvielt am Linzer Freinberg


2010: Aufstellen von Amphibienschutzzäunen

 

Am 6. März in der Mönchgrabenstraße, Linz/Ebelsberg
20. März in Leonding - Aichberg
27. März in Wintersdorf  


 


21. November 2009:
Beim Biotop Sonnenhof haben wir dringende Pflegearbeiten durchgeführt. Das Totholz wurde selbstverständlich geschont.
Fotos: W. Bendlin

 

 


22. Juni 2009:

Für das Projekt "Froschkonzert - Amphibienschutz in Linz" wurde uns der Umweltpreis 2009 der Stadt Linz verliehen, weil wir uns durch viele Aktivitäten wie das Aufstellen von Schutzzäunen und durch Anlegen von Laichgewässern tatkräftig für die Amphibien eingesetzt haben. Wir haben uns sehr gefreut, dass unser ehrenamtliches Engagement für den Artenschutz anerkannt wurde.
 

mehr darüber

 


6. Juni 2009  - Zeit statt Geld - Pfadfindergruppe im Einsatz für die Natur

23 PfadfinderInnen am 6. Juni im Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube aktiv

Noch schwieriger als Geld zu sammeln, ist es seine eigene Zeit für ein gemeinnütziges Projekt zur Verfügung zu stellen. Diese Erfahrung macht gerade die Pfadfindergruppe Linz 2. Sie beteiligt sich an einem Projekt der oberösterreichischen Umweltdenker. „Wir engagieren uns für die Pleschinger Sandgrube, ein seit Jahren vom Naturschutzbund Oberösterreich, Stadtgruppe Linz, betreutes Naturschutzgebiet. Dafür können wir kein Geld sammeln, sondern benötigen Zeit von Mitgliedern und Freunden unserer Pfadfindergruppe“, erzählt Projektorganisator Konstantin Syré.

In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Oberösterreich wurde am 6. Juni der Lebensraum für zahlreiche spezialisierte und bedrohte Tier- und Pflanzenarten gepflegt. Das Offenhalten der dort vorkommenden trockenen, sandigen Standorte erfordert Zeit. Genau diese Zeit wollten die PfadfinderInnen zur Verfügung stellen und haben insgesamt 23 HelferInnen für ihr Projekt gefunden.

„Zahlreiche Wildbienen und Heuschrecken profitieren von den Sandflächen. Ohne Pflege würden diese Lebensräume verschwinden“, sagt Dr. Martin Schwarz vom Naturschutzbund Oberösterreich.

Die Freiwilligen erlebten in der Pleschinger Sandgrube einen abwechslungsreichen Tag in bunter Gemeinschaft mit dem tollen Gefühl, ihre Zeit garantiert sinnvoll verbracht zu haben.


Informationen über die Pleschinger Sandgrube von
Martin Schwarz/Naturschutzbund OÖ.
 
Unermüdlicher Einsatz von Alois Kugler/Stadtgruppe Linz des Naturschutzbundes

Das Wachstum der nicht heimischen Goldrute muss in der Sandgrube zurückgedrängt werden
 

Aus dem Naturschutzgebiet wurden mehrere Säcke voll Müll entfernt
 

 Fotos: Michaela Groß, Pfadfindergruppe Linz 2


Pfadfindergruppe Linz 2
Die Pfadfindergruppe versteht sich als eine bunte Gemeinschaft, in der Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren – in vier Altersstufen zusammengefasst – sich einmal pro Woche treffen, um sich mit einer Vielzahl von Themen zu beschäftigen. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Natur- und Umweltschutz ein.

Zur Pfadfindergruppe Linz 2 zählen 100 Kinder und Jugendliche, 20 ehrenamtliche JugenleiterInnen und eine Vielzahl weiterer MitarbeiterInnen.

UmWeltdenker
Im Jahr 2006 wurde die „UmWeltdenker“-Initiative ins Leben gerufen – und sie hat sich bereits mehrfach bewährt: Regelmäßig beteiligen sich oberösterreichische Pfadfindergruppen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern. Bisher sind die Projekte jedes Jahr kreativer und professioneller geworden. Die „UmWeltdenker“ wurden schon zwei Mal mit dem oö. Landes-Umweltpreis ausgezeichnet.

 

Bernhard Brückl, bernhard b gmx net, 0650 / 555 01 90
Basisinformationen Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs
http://www.ooe.pfadfinder.at/, http://www.linz2.at

 


Bad Ischl

Bereits vor einiger Zeit wurde die Gründung einer Orts- bzw. Bezirksgruppe Bad Ischl des Naturschutzbundes OÖ ins Auge gefasst. Nun ist es Wirklichkeit. Dazu beigetragen hat eine stattliche Anzahl (bis jetzt ca. 40 Mitglieder) an der Natur Interessierter. Bei der ersten Mitgliederversammlung, die im Gasthof „Goldener Ochs“ abgehalten wurde, beschloss man nun endgültig eine Bezirksgruppe zu bilden, da bereits Personen aus anderen Orten aus dem Raum Gmunden dabei sind. Unser Obmann, Herr Konsulent Josef Limberger (am Foto mit dem ältesten Mitglied des Naturschutzbundes) skizzierte mit treffenden Worten die Notwendigkeit und die vielfältigen Aufgaben dieser Einrichtung. Der Zweck des Vereins ist der Schutz, die Pflege und die Erhaltung einer intakten Natur, insbesondere der heimatlichen Natur- und Kulturlandschaft, und einer gesunden Umwelt als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Viel zu oft werden diese Werte nicht beachtet und leichtfertig anderen Interessen geopfert. Besonders als Tourismusregion sollte das Salzkammergut aber verstärkt bestrebt sein, diese Naturschönheiten zu erhalten und Interessierten näher zu bringen. Nur intakte Natur mit ihrer Artenvielfalt macht uns als Region einzigartig und ist mit sanftem Tourismus zu vereinbaren. Sieht man sich andere Gemeinden an und schaut man über die Grenzen (Naturschutz ist grenzenlos) nach Osten so müssen wir leider feststellen, dass wir diesbezüglich ein Entwicklungsgebiet sind und viel Aufklärung- und Überzeugungsarbeit notwendig sein wird. 

Kontaktadressen für Fragen, Anmeldungen und Sonstiges:

Naturschutzbund OÖ , 4020 Linz, Ursulinenhof, Promenade 37, Tel.: 0732/779279, Fax: 0732/785602, E-Mail: ooenb@gmx.net, Internet: www.naturschutzbund-ooe.at od.

Martha u. Bernhard Gschwandtner, 4820 Bad Ischl, Kalvarienbergweg 1, Tel. u. Fax 06132/21910, E-Mail: mbg.gschwandtner@aon.at, Internet: www.bauerpark.at

Dr. Anneliese Krupitz, 4820 Bad Ischl, Am Haischberg, Tel. 06132/25043, E-Mail: krupitz@tele2.at

...anlässlich der Gründung der Bezirksgruppe Bad Ischl im Beisein von Obmann Limberger!


11. Juli 2010: Löckernmoos und Schleifsteinbrüche - Eine geführte Wanderung

Naturschutzbund BG Bad Ischl ladet herzlich zu einer Exkursion zu dem großen Löckernmoos und den Schleifsteinbrüchen in der Gosau ein.

Die Gosau zählt mit 17 Mooren zu den moorreichsten Gebieten in Oberösterreich. Das große Löckernmoos ist als Deckenmoor eine Rarität in unseren Breiten. Das Moor ist zur Landesausstellung 2008 mit Bohlenwegen versehen worden um die Besonderheit der Moorlandschaft mit ihrer sensiblen Vegetation  einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ebenso für die Landesausstellung wurde der traditionsreiche Schleifsteinbruch am Ressen zu Schauzwecken wieder aktiviert. Begleitet wird die Wanderung von Dr. Harald Lobitzer (Geologie) und Dr. Robert Reiter (Botanik), die beide das Projekt wissenschaftlich betreut haben.

Geplante Route: Mit dem Postbus von Bad Ischl zum Gosausee. Vom vorderen Gosausee zur Ebenalm (Mittagspause), weiter über das Wildfrauenloch und die Grubalm (Niedermoor) zum großen Löckernmoos (Hochmoor) und schließlich zu den Schleifsteinbrüchen (hier wieder Einkehrmöglichkeit). Abstieg nach Gosau/Hintertal und Rückfahrt nach Bad Ischl.


Treffpunkt: Postbus, Bahnhofvorplatz Bad Ischl
Abfahrt: 09:10 mit Linienbus, an Vorderer Gosausee 10:10
Rückfahrt: Gosau/Hintertal, Gosauschmied 16:05, an Bad Ischl 17:05
Ausrüstung: wetterfeste Kleidung, feste Schuhe
Anmeldung: Wegen der Sicherung von Busplätzen und Einkehr bei den Hütten bitte um Voranmeldung bis 30. Juni 2010.
M. u. B. Gschwandtner, 4820, Kalvarienbergweg 1, Tel. u. Fax: 06132/21910, E-Mail:
mbg.gschwandtner@aon.at
Dr. Anneliese Krupitz, 4820, Am Haischberg, Tel. 0650/8501754, E-Mail:
krupitz@tele2.at

Ersatztermin: nur bei absolutem Schlechtwetter und Dauerregen Sonntag, 18. Juli 2010

Sensenmähkurs

bietet die Naturschutzbund BG Bad Ischl an. Voraussetzung dafür ist, dass sich einige Personen dazu bis Mitte Juli 2010  anmelden bei: M. u. B. Gschwandtner, 4820, Kalvarienbergweg 1, Tel. u. Fax: 06132/21910, E-Mail: mbg.gschwandtner@aon.at oder Dr. Anneliese Krupitz, 4820, Am Haischberg, Tel. 0650/8501754, E-Mail: krupitz@tele2.at                                                                                    
Mähen für den Hausgebrauch bis zum Sensenlehrerausbildner ist alles möglich.

Welche Gründe sprechen dafür: Richtiges Mähen ist gesund, es bewegt den ganzen Körper. Es ist leise, kein Motorgeräusch, die Umwelt und die Nachbarn werden es ihnen danken. Effektiv, vom kleinsten Eck bis 2 m Mähbreite. Schneller als Sie glauben und von gemütlich bis sportlich. Ökologisch durch eine sanfte Nutzung oder Pflege der Landschaft verbunden mit direkter Naturverbundenheit durch den Geruch des Grases, Duft der Blumen und dem Tau. All das fördert die psychische Ausgeglichenheit. Es ist für jeden leicht zu erlernen, da das Wissen dazu von erfahrenen  Sensenlehrern vermittelt wird.

Je nach Teilnehmeranzahl ergibt sich ein geringfügiger Unkkostenbeitrag. Der endgültige Termin kann erst nach Bekanntgabe des Interesses abgeklärt werden. Für den Kurs und einem anschließenden gemütlichen Ausklang reicht ein halber Tag.

 


2009: Ein besonderes Museum für das Salzkammergut


2009: Pfadfinder und Naturschutzbund pflegen Bauerpark

Angeregt durch den Naturschutzbund werden die etwa 5 ha großen Wiesenflächen im Bauerpark in Bad Ischl seit 2008 aus naturschutzfachlichen Gründen zwei Mal jährlich gemäht. Dadurch wird der Bauerpark, der mit seinem alten Baumbestand und seinen Wiesen nicht nur ein wichtiger Naherholungsraum mit einem Kinderspielplatz ist, sondern auch einen wichtigen Lebensraum für Vögel und andere Tiere darstellt (siehe Informativ Nr. 51 vom September 2008), weiter aufgewertet.

Durch den Einsatz des vom Naturschutzbund empfohlenen Balkenmähers konnten die Mäharbeiten durch die Stadtgärtnerei auf einige Tage reduziert werden. Da auch den Bad Ischler Pfadfindern Naturschutz ein großes Anliegen ist, halfen sie dem Naturschutzbund bei der Entfernung des Mähguts. Eine Gruppe unter der Leitung von Herrn Burkhard Putz stellte einen Abend lang ihre Arbeitskraft für diesen guten Zweck zur Verfügung und sammelte mit den Mitarbeitern der Naturschutzbund-Gruppe auch Müll. Dafür gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön! Den Benutzern des Bauerparks wird das neue gepflegte Erscheinungsbild sicherlich schon aufgefallen sein.   

Die Neuanlage von Amphibiengewässern, wie 2008 zwischen Naturschutzbund und Vertretern der Stadt Bad Ischl im Beisein von Umweltanwaltschaft und Naturschutzbeauftragtem vereinbart wurde, wird von der Stadt hoffentlich bald umgesetzt werden. Das ebenfalls vereinbarte Konzept für weitere gestalterische Maßnahmen, wie die Errichtung eines Spielplatzes, steht ebenfalls noch aus.

Foto: Gschwandtner

 


7. Juni 2008 - Jahreshauptversammlung in Bad Ischl - mehr darüber

Die Pfandler Au
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Ein verstecktes Juwel vor Bad Ischl

Einige Mitglieder des Naturschutzbundes trafen sich anlässlich der in Bad Ischl abgehaltenen Jahreshauptversammlung 2008 zu einem Spaziergang mit unserer Naturschutzbund-Kontaktperson der Bezirksgruppe Bad Ischl Dr. Liese Krupitz in die an der Ischl gelegenen Au in Pfandl. Dieses Augebiet ist vor ca 15 Jahren wegen seiner besonderen landschaftlichen Ausprägung und des großen Artenreichtums zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden.

Bis zum Anfang des vorigen Jahrhunderts hatte die Ischl in diesem Bereich ein weit ausgebreitetes Flussbett. Erst die Errichtung eines Dammes am rechten Ufer, der 1912 fertig gestellt wurde, hat den Fluss in den heutigen Verlauf gedrängt. Das Augebiet hinter dem Damm hat sich also erst in den letzten 100 Jahren zu der heutigen Form entwickelt. Durch das sehr stark wechselnde Wasserangebot vom Boden her, das ja vom jeweiligen Wasserstand des Flusses abhängig ist, haben sich hier sowohl Pflanzen der feuchten Standorte angesiedelt, als auch Pflanzen, die zeitweilige Trockenheit ertragen können.

Beherrschender Baum ist die Rotföhre, ein Pionierholz, das mit seinen tiefen Wurzeln gerade auch dort noch gedeihen kann, wo unsere Laubbäume nicht mehr aufkommen. In der darunter liegenden Strauchschicht finden wir eine bunte Mischung von wärmeliebenden und die Trockenheit ertragenden Sträuchern, wie gemeiner Wacholder, Berberitze, wolliger Schneeball, Faulbaum, Mehlbeere u.a. Wir finden auch zahlreiche Pflanzen der höher gelegenen und alpinen Regionen, wie z.B. die rosa blühende Alpenheckenrose und die Alpen-Heckenkirsche, an einem Ort sogar Enzian, Clusius-Primel, Alpenfettkraut u.a. Den über das ganze Jahr hin farbenfrohen Anblick dieses schönen Augebietes bestimmt vor allem  die außergewöhnlich hohe Anzahl an krautigen Blütenpflanzen, unter denen auch einige Besonderheiten zu finden sind. Im Frühling zieht der Duft der Maiglöckchen durch die Luft, später der der weißen Waldhyazinthe. Da blüht die schwarze Akelei, Knabenkräuter, Händelwurz, Türkenbund und vieles mehr. Allein 16 heimische Orchideenarten kommen in dem beschriebenen Gebiet vor, wie z.B. der prächtige Frauenschuh, rotes und weißes Waldvögelein, Fliegen-Ragwurz und das sehr seltene kleine Netzblatt. Gerade unsere Orchideen gehören zu den gefährdetsten Pflanzenarten, weil sie besonders empfindlich auf Veränderung im Wasser- und Nährstoffangebot an ihren Standorten reagieren. Für die Bestäubung sind sie auf bestimmte Bienen- Wespen- und Hummelarten spezialisiert. Fällt der Bestäuber etwa durch den Einsatz von Insektiziden aus, kommt es zu keiner Fortpflanzung. Einen besonders schönen Eindruck bietet die Au zur Zeit der Blüte des Sumpfstendels, einer weiteren Orchidee, die mit ihren großen, weißen Blütenständen die offenen Flächen überzieht. Im Herbst färbt sich das vorherrschende Pfeiffengras rot und gibt dem Augebiet das besondere herbstliche Gepräge.

In der Pfandler Au hat sich nach dem menschlichen Eingriff der Flussregulierung eine ungewöhnlich artenreiche Vegetation natürlich entwickelt, die nicht nur von besonderer landschaftlicher Schönheit ist, sondern auch angesichts des bedrohlichen Artenrückganges eine wichtige Rolle für die Erhaltung gefährdeter Arten einnimmt.


14. Juni 2008: Exkursion zum Ameisensee

Mit der Gosaukammbahn ging es hinauf zur Bergstation Zwieselalm auf ca. 1.500 m Seehöhe. Eine traumhafte Aussicht, die Bergkulisse des Gosaukammes und des Dachsteingebietes und trockenes Wanderwetter begleitete uns zum ca. 3,5 km entfernten See, der etwas niedriger liegt. Eine in voller Blüte befindliche Alpenflora lies die Herzen der Botaniker höher schlagen und das Erkunden der einzelnen Pflanzen bremste das Wandertempo massiv ein. Die rund um den See angeordneten Hügel der Waldameisen erklärten uns den Namen des Sees. Nicht nur Teich-, Berg- und Kammmolche zeugen ihre Nachkommen im See, sondern auch verschiedene Froscharten. Wegen der niedrigen Wassertemperaturen brauchten die Molche nur selten zum Luft holen auftauchen und so war es schwierig, sie zu sehen. Die Freude war groß als es trotzdem gelang ein Kammmolchweibchen zu betrachten, obwohl die Kammmolche sehr selten sind. Auch eine Erdkröte und einige Jungmolche konnten aufgespürt werden. Der Stress für die im See lebenden Tiere ist sehr groß. Oft trocknet der See im Herbst aus. Bis dahin muss die Metamorphose abgeschlossen sein. Trotzdem ist es dem Austrocknen zu verdanken, dass der See Tausenden von Amphibien eine Heimat bietet.

Die Gruppe nutzte diesen Aufenthalt für eine kurze Mittagsrast und setzte den Rückmarsch auf einer anderen Route über die Edtalm fort. Diese bewirtschaftete Alm lud zu einem gemütlichen Beisammensein ein, bevor es zurück zur Bergstation und zur anschließenden Talfahrt ging. Beim Parkplatz angelangt wurden bereits vor dem Auseinandergehen Pläne für eine weitere Exkursion geschmiedet.

Details zu Kammmolchen und dem Ameisensee gibt es auch unter: http://www.amphibien.at/carnifex.htm


März 2008:

Gärtnern mit der Natur

„In einem richtig angelegten Naturgarten benötigt man mehr Zeit für das Bestaunen und Genießen seines Gartens, als für das Düngen und Mähen“, erklärten die Experten Mag. Dr. Martin Schwarz und der Naturgartengestalter Manfred Luger (beide Naturschutzbund Oberösterreich) in einem sehr gut besuchten Vortrag am 6. März im Sparkassensaal in Bad Ischl. Dazu lud die vor ca. 2 Jahren gegründete Bezirksgruppe Bad Ischl des Naturschutzbundes ein.

Unbedingt mit der Natur gärtnern und nicht gegen diese ist die Devise. Wer die Auswahl der Pflanzenarten auf das Klima, die Bodenbeschaffenheit und den Wasserhaushalt abstimmt, der wird kräftige und gesunde Blumen und Gehölze bei geringem Betreuungsaufwand haben.

Vögel, bunte Schmetterlinge und eine Vielfalt an Blumen sind eine Bereicherung für jeden Garten. Trockenmauern, Blumenwiesen, Blumenbeete, Reisig- und Totholzhaufen sowie Nassbiotope, wie Sumpfbeet und Teich, schaffen die notwendigen Lebensräume dafür.

Bei der Wahl der Bäume, Sträucher und Stauden sollten unbedingt einheimische Arten verwendet werden, da sie Nahrung für die Tierwelt bieten. Viele von ihnen können auch vom Menschen genutzt werden, wie etwa die Früchte von Kornellkirsche, Schlehe, Wildrosen und Wacholder. Nicht wenige heimische Arten finden als Heilpflanzen Verwendung.

Eine Liste der in Oberösterreich heimischen Sträucher und Bäume einschließlich Wuchshöhen und Standortsansprüchen kann heruntergeladen werden bzw. wird auf Anfrage unter der Telefonnummer 0732/779279 kostenlos zugeschickt.

Da in einem Naturgarten keine Biozide verwendet werden, können hier gesündeste Nahrungsmittel frisch geerntet werden. Zudem leisten Naturgärten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und natürlich besonders zum Naturschutz. Sie werden Staunen, welche Vielfalt an Tieren und Pflanzen Sie hier beobachten können. Besonders für Kinder ist ein Naturgarten ein prägendes Erlebnis und ein Abenteuerspielplatz.

Wie man mit sogenannten Schädlingen im Naturgarten umgeht, war ebenfalls ein wichtiges Thema an diesem Vortragsabend. Die sinnvolle Verwendung von Nistkästen für Vögel, Fledermäuse, Hummeln, Wildbienen usw. wurde nicht nur besprochen, sondern die Teilnehmer konnten auch solche zu günstigen Preisen erwerben. Auch das zur kostenlosen Entnahme aufgelegte Informationsmaterial fand rasch Abnehmer.


Frankenburg

Kontaktperson: Josef Wadl, Erlat 35, 4873 Frankenburg, 07683/7275, e-mail: jmj.wadl@eduhi.at

Unsere Aktivitäten:

Pflege einer Feuchtwiese (Kinast-Grabenfleck)  

Nach einer Biotoperhebung im Auftrag der Marktgemeinde Frankenburg pachtete der Naturschutzbund Oberösterreich in der Ortschaft Kinast eine Wiese, die wegen der vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten von überaus hohem ökologischen Wert ist. Hier wächst der streng geschützte Fieberklee, viele verschiedene Insektenarten, Zauneidechsen und Schlangen haben hier ein Rückzugsgebiet.

Die arbeitsintensive händische Bewirtschaftung dieser teils steilen und teils nassen Wiese führte 1999 zur Gründung der Ortsgruppe Frankenburg. Seither wird sie jährlich ein Mal gemäht und das Mähgut von Bauern verwertet. Leider wird es immer schwieriger, Abnehmer für das grobe Heu zu finden, weil es sich nur als Pferdefutter oder Einstreu eignet.

 

Im Dezember 2006 haben wir mit einem Grabenpflug die Gräben schonend nachgeputzt, damit die Wiese nicht noch nässer wird.

 

Naturschutzgebiet Grünberg  

Am Grünberg im Norden des Gemeindegebietes von Frankenburg am Hausruck befindet sich eines der ökologisch interessantesten Waldgebiete Oberösterreichs. Dieser einmalige Wald, der auf tertiären Sanden und Schottern wächst, wird von der Waldkiefer dominiert. mehr lesen 

Nach der Schlägerung der meisten Fichten überwucherten Adlerfarn, Brombeere, Faulbaum usw. die offenen Flächen und verhinderten das Keimen und Wachsen der Jungkiefern. Im Auftrag des Landes OÖ. wird deshalb die Fa. Luger drei Testflächen auf verschiedene Weise roden. So soll die optimale Pflegemaßnahme für die Zukunft gefunden werden. 

Im Jahr 2007 wurde von Dr. Neuwirth aus Ried i. I. eine Flechtenerhebung im gesamten Grünberg durchgeführt und ein Vergleich mit den 50 Jahre alten Ergebnissen von Prof. Ricek angestellt. Dr. Neuwirth konnte 69 Arten feststellen- eine beachtenswerte Flechtendiversität für ein kleines Untersuchungsgebiet.

4 Hektar Schluchtwald in Frankenburg gekauft  

Eine der markantesten Erhebungen in Frankenburg ist der 777m hohe Hobelsberg, auch „Riesn“ genannt. Vom Gipfel dieses beliebten Ausflugsziels im Westen Frankenburgs bietet sich dem Wanderer ein weiter Blick über das Gemeindegebiet. Direkt unter dem Gipfel fällt das Gelände sehr steil ab. So konnte ein naturnaher Schluchtwald entstehen, eine Besonderheit im außeralpinen Raum. Dieser Laubwald aus Esche, Ahorn, Bergulme und Buche als dominierende Baumarten hat sich durch die schwer zugängliche Lage seinen urtümlichen Charakter erhalten und stellt einen wertvollen Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere dar.

Hier wachsen 12 Farnarten, im Frühling bedecken Silberblatt und Bärlauch den Boden.

5 Amphibienarten laichen in Kleingewässern am Fuß der Riesn. Der hohe Totholzanteil begünstigt Pilze und Insekten.

Schon seit vielen Jahren hat es Bestrebungen gegeben, die schönsten Flächen der „Riesn“ zu kaufen und unter Schutz zu stellen. Ein großes Hindernis dabei waren die klein strukturierten Besitzverhältnisse in diesem Gebiet. Erst nach langen Verhandlungen gelang es dem Kassier des Naturschutzbundes, mit 7 Grundbesitzern (!) handelseins zu werden und im Jahr 2005 den Kauf der Gipfelfläche und des schönsten Teils des Schluchtwaldes abzuschließen. 2007 konnten zu diesen 3,5 ha noch 0,5 ha dazu erworben werden.

 

 

 

 

 

Im Jänner 2007 wütete der Orkan Kyrill im Gipfelbereich der „Riesn“. Er fällte einige mächtige Buchen und Fichten. Diese Bäume wurden nicht entfernt, sondern sollen als Totholzdenkmal Lebensraum und Nahrung für verschiedene Tiere und Pflanzen bieten. Eine Tafel und eine Box mit Prospekten des Naturschutzbundes informieren die vielen Wanderer, die zum Gipfel der „Riesn“ kommen.

Amphibienschutz seit 1992

Jahrelang wurden in der Frankenburger Ortschaft Kinast während der Laichzeit (März/April) viele Amphibien auf ihrem Weg vom Winterquartier am Hofberg zu ihren Laichplätzen überfahren. Seit 1992 wird deshalb entlang der Straße ein mittlerweile 600m langer Schutzzaun errichtet. In den letzten Jahren hat die Amphibienschutzgruppe Hofberg (Bewohner der Ortschaft Kinast und Mitglieder des Naturschutz bundes) diese Arbeit übernommen.

Die Hauptaufgabe während der Amphibienschutzaktion (etwa 2 Monate) ist, den Zaun zu kontrollieren, die in den eingegrabenen Kübeln gefangenen Frösche und Kröten einzusammeln, zu zählen und sie zu ihrem Laichplatz, dem „Egelsee“, zu bringen.

Der „Egelsee“, der letzte große Weiher in Frankenburg, ist der Hauptlaichplatz.

Im Jahr 2005 war es dank der großzügigen Förderung durch das Land Oberösterreich und der Marktgemeinde Frankenburg möglich, 600m Krötenschutzzaun bei der Firma Grube-Forst GmbH. in Laakirchen zu kaufen. Das winddurchlässige Netz ist sehr reißfest und kein Frosch konnte die Hürde überwinden. Dies ist sicher einer der Gründe, warum heuer wieder mehr Amphibien gefangen werden konnten.

 

 

 
 

Die erfolgreiche Schutzaktion führte erfreulicherweise zu einer starken Vermehrung der Amphibien im Gebiet des Hofbergs. 1992 wurden 243 gefangen, 2007 waren es bereits 1474 Frösche und Kröten. Von 1992 bis 2007 wurden mehr als 15500 Amphibien gefangen und sicher zu ihrem Laichplatz gebracht.

Als Anerkennung für diesen Einsatz erhielten wir den OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur 2005

 

Im Schloss Frein in Frankenburg betreuen wir ein Fledermausquartier (Große Mausohren). Die Kolonie am Dachboden des Schlosses wird in Zusammenarbeit  mit der Koordinationsstelle für Fledermausschutz regelmäßig kontrolliert. 
2007 zählten wir etwa 400 Weibchen mit 300 Jungtieren.

Im Oktober 2002 haben Mitglieder der Ortsgruppe 290kg und im Dezember 2007 ca. 180kg Fledermauskot entfernt. Der Kot wird von uns als Dünger verwendet. Interessenten können sich bei uns melden. Der Kot wird von uns als Dünger verwendet. Interessenten können sich bei uns melden.

Außerdem horchen wir jedes Frühjahr zur Balzzeit, ob das Uhupaar am Hofberg noch aktiv ist, beobachten die Aktivitäten des Schwarzstorchs, der hier brütet. Wir pflanzen Hecken und versuchen durch verschiedenste Aktivitäten Naturräume zu erhalten und unseren Beitrag zu einer Verbesserung der Umweltsituation zu leisten. 

Fotos: Josef Wadl

 


16.05.2008: Fledermausnacht

Zum Fledermausvortrag im Filmraum der Hauptschule kamen ca. 100 Personen und
ca. 180 Personen beim Schloss Frein

"Aufnahme für OÖ.Heute"

17.04.2008: Vortrag über den Grünberg

Etwa 100 Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend und lernten den "mystischen Grünberg"
von verschiedenen Seiten kennen.

 


Dr. Gerhard Neuwirth präsentierte die Ergebnisse
seiner Flechtenuntersuchung


Wolfgang Zopf bei der Vorstellung der Tierwelt

Die Grünbergler umrahmten den Abend mit Volkstänzen

Elisabeth Muhr beim Vorlesen der Sagen über den Grünberg

Fotos: Josef Wald


Bezirksgruppe Schärding

Kontaktperson: Walter Christl,  4786 Brunnenthal, Korneredt 32, Handy: 00436646125010 , Tel: 004377126543 , w.christl@aon.at, w.christl@gmx.at

Als regelmäßiger Stammtisch wird bis auf Weiteres der ZWEITE DONNERSTAG IM MONAT   
Änderungen bleiben uns vorbehalten - festgelegt.
 
Zweiter monatlicher Stammtisch: Um die Kommunikation zeitlich kürzer zu spannen findet eine monatliche Stammtischserie jeden 4. Donnerstag im Monat mit jeweils wechselnden Orten - statt. 
Der jeweils aktuelle Ort werden Interessierten auf Anfrage bzw. via Mail mitgeteilt.

 


2.05.2009:

Pflanzenmarkt am Stadtplatz Schärding


09.02.2009:

Der Vortrag mit Buchvorstellung
 

"FLORA UND VEGETATION DES SAUWALDES UND DER UMGRENZENDEN TÄLER VON PRAM, INN UND DONAU - 40 JAHRE SPÄTER"

 
von Professor Franz GRIMS am 9.2.2009 im Granitmuseum Schärding war für den Wissenschafter und Buchautor sowie dem Naturschutzbund ein schöner Erfolg.
 
Im eng gewordenen Vortragsraum lauschten mehr als 130 Besucher dem Vortrag. Bewegend waren viele der Dias, ob der Nostalgie oder des Verlustes von Natur- und Landschaft im Sauwald wegen oder einer verlorenen Heimat. Und doch auch wieder erklärend über die Vorgänge für eine Ertragsoptimierung durch Entwässerungen und Grundzusammenlegungen in der Landwirtschaft. 
 
Die Gesellschaft ist nun vom NATURSCHUTZBUND aufgerufen, Reste von alten Landschaften, wie blumenreiche Trockenrasen, saure Wiesen, Moore und Naturwälder sowie die damit vorhandene Biodiversität, durch Bewirtschaftungsbeihilfen, Pacht oder Kauf zu schützen.
 
Leider fand sich für über 30 Personen zum Vortrag keinen Platz mehr. Zum Trost versprach Professor Grims, diesen Vortrag demnächst in seiner Wohnsitzgemeinde Taufkirchen an der Pram - in der neuen Hauptschule - zu wiederholen.
 
 

Fotos: Bernhard Scheurecker


Landespreis für Umwelt und Natur 2008 erhalten:

Die jahrelange ehrenamtliche und gemeinnützige Tätigkeit der NATURSCHUTZBUND Bezirksgruppe Schärding wurde mit der Zuerkennung des „Landespreises für Umwelt und Natur 2008“ geehrt.

Aus der langen Liste der Bemühungen und Tätigkeiten der Bezirksgruppe hebt Walter Christl, besonders hervor:

-    Biotopschutz und –pflege: Wiesen in St. Roman, St. Ägidi, Sigharting, Moor in Kopfing

-    Veranstaltung von Ausstellungen, Exkursionen und Vorträgen zur Sensibilisierung der Bevölkerung zum Artenschutz in öffentlichen Räumen und in die Schulen zu bringen

-    qualifizierte Fortbildung für Lehrer, Gemeinden, Landwirte, Jäger und Fischer sowie Privatpersonen im Bezirk zu bieten,

-    Kontakte für den Biotop- und Artenschutz zu Behörden, Körperschaften, Betrieben und Privatpersonen zu pflegen,

-    Gebietsmanagement in der Region für ökologisch wertvolle Flächen zu initieren und zu betreiben. 

-    Beratung zu Natur- und Umweltschutzthemen der Bevölkerung zu bieten.

Mit den Leitworten „… für Mensch und Natur“ versteht sich die Bezirksgruppe als agierende Organisation, der gestalten und mitgestalten wichtig sind. Die Bemühungen zur Einrichtung des Naturrraumfonds „Der NATUR RAUM geben“ und die Artenschutzbemühungen für Uhu und Gelbbauchunke im Steinbruch „Ach“, mit dem hiezu verfassten Positionspapier, seien hiezu erwähnt.

Mit der Verleihung des Preises ist die NATURSCHUTZBUND Bezirksgruppe berechtigt, die Bezeichnung „Träger des Oö. Landespreises für Umwelt und Natur 2008“ zu führen.

 

Auch dem aktiven Naturschutzbund-Mitglied Ernst Sperl aus Riedau wurde der Landespreis 2008 verliehen.

Tief bewegt fühle ich mich verpflichtet, Euch das Ableben von unserem Mitbegründer der NATURSCHUTZBUND Bezirksgruppe Schärding und langjährigen Sprecher unserer Bezirksgruppe, Herrn Doktor Hermann WAGENBICHLER

mitzuteilen.
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Greifvogeltag am 17. April 2008

Am 17.4. wurde in Schärding ein Greifvogeltag abgehalten. Beim Vortrag im Bundesschulzentrum waren ca. 120 Schülerinnen und Schüler anwesend. Die Exkursion an Nachmittag war mit einer Teilnahme von ca. 12 Personen gut besetzt und sehr gut geführt und interessant und äußerst lehrreich. Beim Abendvortrag waren 12 Personen da.

 


Frühjahrsfahrt am 27. April 2008 zur Welser Heide / Flugplatz Wels sowie nach Leopoldschlag / Maltschwanderung

Am Vormittag hat eine Begehung der Wiesenfläche im Flughafengelände Wels stattgefunden,

nachmittags stand eine Wanderung an der Maltsch am Programm.

 


Am 28. April 2007 wurden Naturgebiete im Bezirk Schärding besucht. Fortsetzung der Naturgebietsbereisung wurde angefragt und wird fortgesetzt
Fotos von Peter Stadler zur Verfügung gestellt.
www.peterfoto.at

 

 


 


Region Freiwald

Maltschfolder

Freiwaldfolder

Die Bezirksgruppe Freiwald wurde im Herbst 2004 gegründet.

Sie hat zum Ziel, die Naturschutzarbeit vor allem im Bezirk Freistadt zu verbessern. Wir möchten Maßnahmen zur Erhaltung der Mühlviertler Kulturlandschaft und ihrer bedrohten Arten setzten.

Die Schließung von Landwirtschaftlichen Betrieben führt zum Verlust alter Kulturlandschaft, wodurch zahlreiche Tiere und Pflanzen verschwinden, was letztlich eine Verarmung unseres Lebensraumes bedeutet. Unter Einbeziehung aller Beteiligten sollen Konzepte zur Durchführung von Programmen zur Landschaftspflege und des Artenschutzes entwickelt und umgesetzt werden.

Ziele:

   Eine Bessere Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschutz

   Erhaltung unserer traditionellen Kulturlandschaft und ihrer Artenvielfalt

   Vernetzung von Naturschutzaktivitäten im Bezirk Freistadt

   Lösung von Naturschutzproblemen in der Region Freistadt

   Abwicklung von Naturschutz-Projekten

   Konsequenter Schutz und Erhaltung des Biotopverbund entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs GRÜNES BAND EUROPAS

 

  Maltsch - Fotos: Wolfgang Sollberger

Wir werden das neue Natura 2000 Europaschutzgebiet Maltsch Infozentrum ausreichend nutzen, von wo wir Exkursionen ins Europaschutzgebiet anbieten.  Führungen zum Thema Grünes Band entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang;
Ausstellung zu verschiedenen Naturschutzthemen;
Auch Projekttage für Schulen werden in Zukunft angeboten; 

Wir hoffen auf neue Impulse für unseren sanften, naturorientierten Tourismus und somit auf eine Belebung der Region,  freut sich auch Bürgermeister Alois Böhm über das Natura 2000 Europaschutzgebiet Maltsch Infocenter.

Die Eröffnung hat am 10 Juni 2005 unter regem Interesse (es kamen an die 150 Personen) stattgefunden.
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Kontaktperson:   

Bezirksgruppe Freiwald, Wolfgang Sollberger
Am Badeteich 19, 4262 Leopoldschlag
mail:
wosoll@gmx.at
Tel.:07949/20576

http://members.aon.at/naturschutzbundleopoldschlag/page_1_1.html

Infozentrum Grünes Band Europa sowie Natura 2000:

Marktplatz 2, 4262 Leopoldschlag
Tel. 07949/20576
Öffnungszeiten:
Di 9-12h, Mi 9-12 und 14-16h, Do 9-12h, Fr 9-12 und 14-16h,
Sa 9-12h
sowie nach telefonischer Vereinbarung 0664/5143548 jederzeit möglich

Feuchtwiesen pflegen und erhalten

Waren Feuchtwiesen früher Teil der traditionellen Landwirtschaft, so gilt dies heute in der Regel nicht mehr. Im Gegenteil: Der Erhalt von Feuchtwiesen muss durch Ausgleichszahlungen an die betroffenen Landwirte sichergestellt werden. Unter bestimmten Umständen kann auch der Ankauf von Wiesen notwendig sein, da nur so die erforderliche Wiedervernässung möglich ist. Feuchtwiesen können in Kombination mit Mooren, Flüssen und Bruchwäldern einen hochwertigen Biotopverbund bilden.

Es ist auch zukünftig Aufgabe des Naturschutzes, besonders wertvolle Feuchtwiesen nachhaltig zu sichern. Durch gezielte Projekte wie im NATURA 2000 Europaschutzgebiet Maltsch und Freiwald leistet die Naturschutzbund Ortsgruppe Freiwald und die Natur und Landschaftsführer einen wichtigen Beitrag.

Die Projekte Landwirtschaft und Naturschutz und Feuchtwiesenpflege werde vom Natura 2000 Grünes Band Europa Infozentrum in Leopoldschlag koordiniert.  
 


2009:

Das Wachtelkönig Artenschutzprojekt mit den Vertragsflächen zeigt erneut Erfolge beim Schutz der WK Brutwiesen.
Auf einer Vertragsfläche mit Mähzeitpunkt 20.09.2009 konnten 6 Junge Wachtelkönige abfliegen.

Wachtelkönigerfassung im Freiwald:
Aufruf zur Bekanntgabe von Beobachtungen: Bitte geben Sie im Frühjahr 2009 alle festgestellten Beobachtungen von Wachtelkönigen möglichst rasch telefonisch bekannt. Die Projektbeauftragten werden mit Ihnen und den Bewirtschaftern der Brutwiesen Kontakt aufnehmen und Schutzmaßnahmen anbieten. Region Böhmerwald: Mag. Thomas Engleder: 0664/5853354
, Region Freiwald: NATURA 2000 Grünes Band Europa Infozentrum Leopoldschlag Tel.: 07949/20576, Wolfgang Sollberger: Tel: 0664/5143548 und Mag. Alois Schmalzer: 0664/4446584 Übrige Gebiete: Hans Uhl: Tel: 0699 10783395.
Sollten Unsicherheiten existieren, ob die eigenen Beobachtungen tatsächlich Wachtelkönig-Rufen entsprechen, können Sie letztere unter www.naturundmensch.com anhören.


 


13./14. September 2008 - Fotoausstellung

 

In Leopoldschlag/Stiegersdorf fand die Fotoausstellung über die Schutzgüter und die Maltsch Freiwaldregion statt. Sollberger: "Trotz der schlechten Witterung herrschte großes Interesse mit ca. 800 Besucher."

 


Sommer 2008: Bachforellen-Brütlinge entlang der Maltsch von Sandl bis Stiegersdorf wieder eingesetzt

 

Im Bereich Einmündung des Madersbach bis Stiegersdorf, das ist die Strecke die vom Naturschutzbund OÖ. angepachtet ist, wurden  an 3 Stellen: Scherb Marterl, Ende der Regulierung und vor Stiegersdorfer Wald insgesamt 9 kg Bachforellenbrütlinge eingesetzt.

Das Projekt Bachforelle wird in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband und Naturschutzabteilung des Landes OÖ. umgesetzt.

 

Bei den Arbeiten konnten auch einige Flussperlmuscheln entdeckt werden.

 


Sommer 2007: Bachforellenprojekt an der Maltsch

 

Im Rahmen des Bachforellen-Projekts des Landesfischereiverbandes wurden in der Maltsch 15 Kg Bachforellenbrütlinge eingesetzt. Auf der Strecke die der Naturschutzbund gepachtet hat, wurden an 3 Stellen Brütlinge eingesetzt.

 

Die eingesetzten Brütlinge stammen aus der Fischzucht von Johann Haider aus Gutau.

 

Das Bachforellenprojekt wird gemeinsam mit Naturschutzabteilung und Landesfischereiverband in der Wald und Feldaist, Naarn und Maltsch umgesetzt.

 


OÖ.Landespreis für Umwelt u. Natur 2005 erhalten:

Auf Basis eines eigenständig entwickelten Naturvermittlungs-Projekts Maltsch
im Jahr 2003 sowie 2004 als Folge des landesweiten Projektes
Naturvermittlung in Natura 2000 Europaschutzgebieten haben drei damit
befassten NLF die Ziele dieses Projektes im Natuea 2000 Europaschutzgebiet
Maltsch in der Praxis umgesetzt


Foto: Land OÖ.

Fotos: Wolfgangs Sollberger


Region Mühlviertel West

Kontaktperson:

Mag. Christian Deschka , Jainzendorfstraße 9 , A-4820 Bad Ischl
bzw.
Vorderschlag 16 , A-4153 Peilstein
e-mail:
christiandeschka@hotmail.com
0043-6132-98 245
0664-411 95 05

Homepage: http://www.muehlviertelnatur.at/
Ofö. Hubert Katzlinger
Natschlag 44, A-4160 Schlägl
07281/8549
e-mail:
fam.katzlinger@utanet.at

Die Regionalgruppe ,,Mühlviertel West“ sieht ihren Schwerpunkt im Schutz der Mühlviertler Natur- und Kulturlandschaft. Das Mauersegler- und das Fledermausprojekt stellen vorläufig die wichtigsten Arbeitsfelder dar.  

Mauerseglerprojekt

 

Seit Frühling 2004 wurden im gesamten Bezirk Rohrbach rund 200 selbst aus Holz angefertigte Mauersegler-Nistkästen aufgehängt. Die Anbringung erfolgte hauptsächlich an landwirtschaftlichen Gebäuden, z. T. aber auch an Schulen, Kindergärten und Wohnhäusern. Die Koloniegröße variiert bei den rund 60 Standorten von 1 bis 10. Eine spezielle Montagevorrichtung aus Aluminiumblech ermöglicht die Abnahme des gesamten Nistkastens zu Kontroll- und Reinigungszwecken und führt zudem zur Entstehung eines Hohlraumes hinter dem Kasten, der von Fledermäusen als Hangplatz genutzt werden kann. Dies wurde auch bereits für die Zweifarbfledermaus nachgewiesen.  

 

Anfang und Mitte Juli werden die Kästen in der Nacht kontrolliert, um die darin befindlichen Brutvögel zu erfassen. Die Kästen werden fast ausnahmslos von Staren und Mauerseglern besetzt, wobei die findigen Stare gleich im ersten Jahr fast alle Kolonien nutzten. Die Mauersegler nahmen bzw. nehmen diese langsam aber stetig in Besitz und vertreiben dabei sogar brütende Stare. Nicht selten dienen die Kästen auch Wespen- und Hornissen als Quartier für ihr Nest.  

Im Jahr 2004 erfolgte eine Siedlungsdichteerhebung von Mauersegler, Rauchschwalbe und Mehlschwalbe im gesamten Gemeindegebiet von Peilstein.

Die Ziele dieses Projektes reichen von der Schaffung und dem Schutz von Brutplätzen über die Vermittlung von Artenkenntnis und die Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen bis zur Sensibilisierung von Gebäudebesitzern für ihre tierischen Mitbewohner.

 

Fledermausprojekt

Das Fledermausprojekt hat folgende Inhalte:  

1)     den Schutz vorhandener Fledermausquartiere (z. B. durch regelmäßige Gespräche mit Gebäudebesitzern, Entfernung des Kotes unter Fledermauskolonien in Kirchendachböden, …)  

2)      die Schaffung weiterer Quartiere (z. B. durch Anbringung von Fledermauskästen, Schaffen und Offenhalten von Ein- und Ausflugöffnungen, …)  

3)     Erhebung der Bestandesentwicklung ausgewählter Fledermausarten durch regelmäßige Zählung der Tiere in Sommer- und Winterquartieren (z. B. durch regelmäßige Kontrolle vieler Fledermauskästen und Gewölbekeller)

4)     Markierung von Fledermäusen durch Flügelklammern, um Wanderungen, Lebenserwartung und viele weitere Fragestellungen erforschen zu können

5)     Öffentlichkeitsarbeit (Verfassen von Artikeln, …)

6)     Umweltbildung (Abendveranstaltungen für Jung und Alt, …)

7)     die Unterstützung von Nachfolgeprojekten in anderen Gebieten

Download.von:      Leitfaden_Fledermausprojekt

                             Bau, Montage und Kontrolle von Fledermausbrettern

alle Fotos: Christian Deschka


Buchkirchen

Kontaktperson: Manfred Luger, Am Südhang 29, 4611 Buchkirchen, Handy-Nr. 0664/5027350 http://www.naturgartengestaltung.at

13.-14. August 2008 - Zeltlager in der Koaserin

Bestens betreut von Ingeborg und Wuschi Parzmayr

sowie Maria Luger verbrachten wieder 14 Kinder der Bezirksgruppe Buchkirchen erlebnisreiche Tage in der Koaserin.
Baummasken aus Lehm wurden gebastelt,
Naturspiele mit Julia Kropfberger gespielt,
Krebse von Alois Borstnar bewundert,
Abends mit dem Fledermausdetektor gewandert...

 


500. Obstbaum im Gemeindegebiet von Buchkirchen gepflanzt !

Die Bezirksgruppe Wels  hat im Herbst 2006 und im Frühjahr 2007 neunzig Obstbäume im Gemeindegebiet gepflanzt. Solche Pflanzaktionen haben schon Tradition; seit dem Jahr 1994 haben die Mitglieder insgesamt über 500 Obstbäume gesetzt.
Bei den gepflanzten Bäumchen handelt sich um alte, bodenständige Speise- und Mostobstsorten, die neben der Nutzung als solche auch eine Bereicherung für das Landschaftsbild darstellen und einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten.
Streuobstwiesen sind Lebensraum und Rückzugsgebiet für viele selten gewordene Tierarten, wie Wiedehopf und Wendehals. Auch der Steinkauz, „Kobold unserer Streuobstwiesen“, ist auf diesen einzigartigen Lebensraum mit alten, höhlenreichen Bäumen angewiesen.
Der 500. neu gepflanzte Baum steht auf der Wiese hinter dem Pfarrhof von Buchkirchen und ist somit ein Jubiläumsbaum mit dem Segen des Hausherren Pater Arno Jungreithmair .
Die Bäume konnten mit Förderung der Naturschutzabteilung des Landes OÖ, der Gemeinde Buchkirchen und der Raiba Wels - Bankstelle Buchkirchen finanziert werden.


Region Machland
Infozentrum: 4351 Saxen 8

Kontaktperson: Martin Sevcik, 0650 3157223

Die Bezirksgruppe „Machland Nord“ des Naturschutzbundes Oberösterreich wurde im Herbst 2004 mit dem Ziel des Schutzes der regionalen Natur- und Kulturlandschaft gegründet. Wir haben uns weiters zum Ziel gemacht, uns für die Erhaltung und den Schutz der Entenlacke und der noch urtümlichen Auwälder des Machlandes einzusetzen.

Entenlacke  - www.entenlacke.at

Die Entenlacke befindet sich am östlichen Ende des Machlandes. Sie stellt ein System von Donaualtarmen und Tümpeln inmitten einer Silberweidenau dar und ist dadurch ein Paradies für am Wasser lebende Vögel. Der Storch, der in Saxen auf der Volksschule brütet, fühlt sich auf den Wiesen rund um die Altarme sehr wohl. Dieses Gebiet beherbergt eines der wenigen größeren Brutvorkommen des Mittelspechtes und das aktuell einzige der Nachtigall in Oberösterreich. Weiters ist die Entenlacke ein wichtiges Rast- und Überwinterungsgebiet.

Die vielen kleinen Tümpel rund um die Entenlacke werden auch von Amphibien und Reptilien bevölkert. Kammmolch und Teichmolch leben hier. Wasserfrosch, Laubfrosch und Gelbbauchunken, um nur einige Arten aufzuzählen, sind das ganze Jahr über anzutreffen.

Eine Besonderheit ist das Vorkommen der Knoblauchkröte. Die in Oberösterreich sehr seltene Lurchart kommt außerhalb des Machlands nur mehr in kleinen Bereichen des Linzer- und Eferdinger Beckens vor. Auch der Biber hat sich hier niedergelassen, und der Fischotter ist vereinzelt im gesamten Gebiet anzutreffen.

Häufig sind Rohrglanzgras oder Wasserschwadenröhrichte mit Sumpf- und Schwertlilie ausgebildet. Die Wasseroberflächen sind vielfach dicht mit Wasserlinsen bedeckt. In diesen Altarmen kommen, als besonders gefährdete Arten, die Schwanenblume und das Spitzblatt- Laichkraut sowie ein größerer Bestand der Teichrose vor.

Foto: R. Gattringer, G. Freinschlag

Ziele

Um die gesetzten Ziele bestmöglich verfolgen zu können, wurde eine Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Oberösterreich angestrebt. Die wesentlichsten Aufgaben sind:

* Vorbereitungsarbeiten für ein allfälliges Naturschutzgebiet Entenlacke;

* Zusammenarbeit mit dem NATURA 2000-Gebiet „Machland Süd“ in Niederösterreich;

* Ausarbeitung eines LIFE-Projekts „Donauauenverbund Machland Nord und Süd“;

* Mitarbeit bei diversen regionalen Projekten (Heckenaktion, Donauauenradwegekonzept, Hochwasserschutz);

* Betreuung und Weiterführung der Ökostation Dornach;

* Unterstützung und Mitarbeit des vom Naturschutzbund initiierten Steinkauzprojekts;

* Regionalmanagement für schützenswerte Lebensräume;

* Mitwirkung bei wissenschaftlichen Erhebungen und Kartierungen in der Region;

* Kulturelle Aufbereitung des Themas „Natur- und Landschaftsschutz“ in Zusammenarbeit mit den ansässigen Vereinen (Ausstellungen, Themenwege und dergleichen).

Wir sind momentan ein Stamm von 19 unterschiedlichsten Leuten (Grundeigentümer, Biologen, Studenten, Naturschützer, Jäger, Fischer usw.) aus verschiedenen Gemeinden des Machlandes. Da wir die Bezirksgruppe „Machland Nord“ als Plattform für alle natur- und umweltinteressierte Menschen der Region sehen, freuen wir uns auf eine intensive Zusammenarbeit mit diesen und hoffen eine konstruktive Zukunft für die Anliegen der Natur im Machland zu gestalten. 

Projekt: "Fledermäuse und Eulen" - mehr dazu


Als Praktikantin 2009 tätig: 



31.05.2008: Eröffnung der Ausstellung "Zu Eulen und Fledermäusen" - mehr lesen


Bezirksgruppe Urfahr/Umgebung

Kontaktperson: Erwin Pilgerstorfer, unter naturschutz.uu@gmx.at erreichbar!

Marktgemeine Zwettl hat einen Sonderpreis für Naturfreundlichkeit der Aktion NATUR findet Stadt erhalten:

Wo wir aktiv werden: ÖKO-Projekt KIGASCH:
Natürliche Freiflächengestaltung von Kindergarten-Volksschule , ca. 3.500m² "Erfahrungsraum" unter freiem Himmel, Umsetzung in Einzelprojekten

Schwerpunkte:
  • Einbeziehung der Kinder im Kindergarten und VS (selbstgeplant, selbstgemacht, selbsterlebt, selbstgefühlt)
  • Direkte Mitwirkung bei der Umsetzung: Als Start Pflanzung von 600 Wildsträuchern gemeinsam mit den Kindern, Bestimmungsübungen, Patenschaften
  • Spielpädagogische Besonderheiten bzw. ökologisch wertvolle Komponenten: reichstrukturiertes Gelände, natürliche Materialien, einheimische Gehölze; nach Fertigstellung der Bauarbeiten geplant: Freifläche als Blumenwiese, Anbringen von Nistkästen, "Grüne Klasse", Trinkbrunnen mit quellgefasstem Wasser
  • Umwelterziehung ist Zukunftserziehung

Geplante Zukunftsentwicklungen von 2006 bis 2008

Durch die bisherigen und geplanten Aktivitäten strebt die Gemeinde Zwettl unter Einbindung örtlicher Vereine, regionaler NGOs, der Landwirtschaft und der Jägerschaft eine nachhaltige Kooperation an, die durch diese Zusammensetzung eine möglichst breite Akzeptanz findet und dadurch eine zukunftsträchtige Verbesserung der Wertschöpfung erreicht.

Fotowettbewerb 2006/2007 (Ökologische Schätze vor unserer Haustür-Erkennen und Schätzen der örtlichen/regionalen Naturlandschaft)

Ausstellung in Bienenmuseum 2007

Zukunftspartner - Landwirtschaft, Naturschutz 2008: Arbeitserhaltung, wirtschaftliche Führung, Kulturträger, Landschaftspfleger/-erhalter, Naturschützer, Artenvielfalt erhalten

Projekt Landschaftsschutzgebiet Distltal: 4ha Feuchtgebiete, Magerwiesen und Wald

mehr dazu


Waizenkirchen, Peuerbach

Kontaktperson: Dietmar Schmutzhart 

13.-14. August 2008 - Zeltlager in der Koaserin

Bestens betreut von Ingeborg und Wuschi Parzmayr sowie Maria Luger verbrachten wieder 14 Kinder der Bezirksgruppe Buchkirchen erlebnisreiche Tage in der Koaserin.

Krebse von Alois Borstnar bewundert,
Baummasken aus Lehm wurden gebastelt,
Naturspiele mit Julia Kropfberger gespielt,
Abends mit dem Fledermausdetektor gewandert...

 


 

Alois Borstnar macht jedes Jahr eine große Kinderferienaktion, wo bis zu 60 Teilnehmer mitmachen. Schwerpunktmäßig werden die heimischen Lebewesen in unseren Bächen präsentiert. Auch wurden Krötenzäune aufgestellt. 

Im Zuge einer Gewerbeschau in Waizenkirchen, wo Vereine präsentiert wurden, war auch der Naturschutzbund durch Schmutzhart und Borstnar vertreten.

Auch wird viel im Naturschutzgebiet Koaserin ehrenamtlich in Peuerbach gearbeitet. 

 


Foto: Josef Limberger