Wanderausstellungen

Der Naturschutzbund Oberösterreich hat Wanderausstellungen zu folgenden Themen zusammengestellt: 

Die Schleiereule – Jägerin auf leisen Schwingen: 6 Paravents (180x85cm)  

Märchenhaft schön ist sie, die Schleiereule. Wie ein feines Gespinst scheint über ihr Federkleid ein "Perlenschleier" aus dunklen Punkten geworfen zu sein. Doch nicht nur wegen ihrer nächtlichen Lebensweise kann man sie nur äußerst selten in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen. Vor allem die Veränderungen in der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten haben ihr das Überleben in Oberösterreich sowie in ganz Mitteleuropa sehr schwer gemacht. Heute steht sie auf der Roten Liste.

Wie und wo lebt sie? Was steht auf ihrem Speiseplan? Wie kann man ihr helfen? All diese Fragen beantwortet diese Wanderausstellung.

 

 

 


Foto: Schleuereule; © Josef Limberger



Foto: Steinkauz; © Josef Limberger
 

Der Steinkauz – Kobold unserer Streuobstwiesen: 5 Paravents (180x85cm)
Bis vor ungefähr 100 Jahren war der Steinkauz in den Gunstlagen Oberösterreichs ein recht typischer und häufiger Bewohner der Streuobstwiesen. Heute ist er vom Aussterben bedroht – nur noch um die 10 Brutpaare können derzeit in unserem Bundesland festgestellt werden.

 Die Wanderausstellung gibt Auskunft über Lebensweise und Lebensraum dieser kleinen Eulenart. Ursachen, warum dieser entzückende Kauz so selten geworden ist, sowie Maßnahmen zum Schutz des Steinkauzes werden aufgezeigt.

 

Fischotter: 10 Paravents (180x85 cm)
Der Fischotter ist ein an das Leben im Wasser perfekt angepasster Marder. Ursprünglich war er in ganz Europa weit verbreitet. Im letzten Jahrhundert wurde er derart dezimiert, dass der Fischotter in Österreich heute nur noch gut 20 % seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes besiedelt.  Vorkommen findet man z.B. im Mühlviertel; ausgehend von diesen Gebieten beginnt sich der Fischotter nun entlang der Fließgewässer langsam wieder auszubreiten.

Abgesehen von einzelnen illegalen Abschüssen spielt die Bejagung des Fischotters heute keine Rolle mehr, da dieser als ganzjährig geschont gilt. Schwerwiegender wirken sich vielmehr die zunehmend verbauten und häufig in naturferne bis künstliche Gerinne umgewandelten Flüsse und Bäche aus.

Die Wanderausstellung informiert über die Lebensweise, Gefährdungsursachen und Verbreitung dieser einmal in Österreich fast ausgerotteten Tierart.


Foto: Fischotter; ©  Josef Limberger



Foto: Braunes Langohr; ©  Josef Limberger
 

Fledermäuse: 10 Paravents (180x85 cm)
Jahrhunderte lang wurden Fledermäuse aufgrund ihrer nächtlichen Lebensweise gefürchtet und verachtet. Über ihre Nützlichkeit weiß man inzwischen Bescheid.

Die Wanderausstellung des OÖ. Naturschutzbundes informiert über diese faszinierenden Geschöpfe, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Denn alle bei uns heimischen Fledermausarten sind von dem Aussterben bedroht.

Themen der Ausstellung sind u.a. die Lebensweise und das Vorkommen dieser Säugetiere. Einige heimische Arten wie die Zweifarbenfledermaus und die Bartfledermaus werden anhand von Bildern vorgestellt. Auch Tipps, wie man Fledermäusen helfen kann, werden gegeben.

Flussperlmuschel: 10 Paravents (180x85cm), 
1 Schaukasten, 1 Fernseher

Unsere heimische Flussperlmuschel  bevölkerte früher zu Tausenden die Bäche der Böhmischen Masse. Die Perlenfischerei war im Mühl- und Waldviertel weit verbreitet.

Heute ist dieses Weichtier akut  vom Aussterben bedroht. Die spezialisierte Fortpflanzung – Bachforellen dienen den Muschellarven für einige Monaten als Wirt – und ihre lange Lebensdauer (bis zu 100 Jahre) bieten eine Reihe von Angriffspunkten für Gefährdungsfaktoren.

Der OÖ. Naturschutzbund hat zu diesem Thema eine Wanderausstellung, ergänzt durch eine Vitrine, die Einblick in eine Muschelbank bietet, und einen Kurzfilm (BOKU Wien) zusammengestellt.

 



Foto: Flussperlmuschel; ©  Josef Limberger


Foto:
© Josef Limberger
 

Der Luchs, heimlicher Jäger mit Pinselohr
4 Rollups (85 x 205 cm)

Der Eurasische Luchs ist nach Braunbär und Wolf der größte heimische Beutegreifer.
Einstmals in ganz Europa verbreitet, war die scheue Katze durch menschliche Verfolgung in Westeuropa über Jahrzehnte ausgerottet. Langsam kehrt sie zurück.
In Oberösterreich kommt der Luchs heute wieder im Süden und im Norden des Landes vor.
Die Wanderausstellung informiert über Verbreitung und Lebensweise diese heimlichen Jägers mit Pinselohr.
 

Hummeln, Wildbienen und Wildbienenarten:  
Hummeln: 10 Paravents, Wildbienen: 9 Paravents
(180x85 cm)

Jeder kennt die Honigbiene als Honiglieferant des Menschen, aber nur wenige wissen, dass es in Österreich über 600 Wildbienenarten – zu denen auch die Hummeln gehören – gibt. Auch sie besitzen wichtige Funktionen in der Natur, wie z.B.: die Bestäubung von Obstbäumen.

Die Wanderausstellung Wildbienen & Hummeln informiert über diese meist kleinen und daher meist unscheinbaren Insekten unserer Fauna. Lebensräume, Lebensweise –wie z.B.: die verschiedenen Nesttypen – der Wildbienen werden dargestellt.

Einige Hummelarten können als Präparate in Schaukästen bewundert werden.

Die Ausstellungen „Wildbienen“ und „Hummeln“ können auch einzeln gezeigt werden.


Foto:
© Christian Feurstein


Foto: Edelkrebs;
©  Josef Limberger

Krebse: 10 Paravents (180x85cm)  
„Ritter im nassen Element“- die Krebse in Oberösterreich:
Gut gepanzert und bewaffnet mit kräftigen Scheren patrouillieren sie durch so manches Gewässer in Oberösterreich. Doch der Schein trügt, denn Lebensraumzerstörung, Wasserverschmutzung und die gefährliche Krebspest -verschleppt durch den aus Amerika eingeführten Signalkrebs- setzen den einst so häufigen heimischen Scherenrittern enorm zu.

Die Wanderausstellung des OÖ. Naturschutzbundes gibt Einblick in das Leben der beiden größten, natürlich vorkommenden Krebsarten: dem Edelkrebs und dem Steinkrebs. Wissenswertes über Fortpflanzung, Ernährung usw. dieser eigentümliche Lebewesen wird preisgegeben.
Teil der Ausstellung sind Präparate der drei in Oberösterreich vorkommenden Krebsarten, sowie eine Krebsreuse, die früher zum Fang der „Zehnbeiner“ diente.
Es besteht die Möglichkeit, lebendige Fluss- und Signalkrebse in Aquarien gemeinsam mit der Ausstellung auszuleihen (Preis auf Anfrage).

Biber: 10 Paravents (180x85cm)  

Die Ausstellung im setzt sich nicht nur mit den Spannungsfeldern rund um diese Tierart auseinander, sondern beleuchtet auch die erstaunlichen Leistungen der Biber als Baumeister, deren Biologie und ihr Verhalten.

 

 


Foto: RG Machland

 

 

 

Falls Sie als Institution (Gemeindeamt, Veranstaltungszentrum, Bank, ..), Interesse an diesen Ausstellungen haben, können diese bei uns ausgeborgt werden! Naturschutzbund OÖ, Promenade 37, 4020 Linz; Telefon: 0732/779279 od. E-Mail: ooenb@gmx.net 
Anfallende Kosten (Transportkosten) in OÖ: € 100,-- für Gemeinden, Banken, Ämter usw.,  € 50,-- für Schulen

Arbeitsblätter zu unseren Ausstellungen für Volksschule und AHS-Unterstufe sowie HS

Ausstellungskalender:
 

Welser
Flugplatz

Fleder-mäuse Flussperl-
muschel
Fischotter Wildbienen Hummeln Flusskrebse Steinkauz Schleiereule

Biber

Luchs
   
10 Paravents (180x85 cm)
10 Paravents (180x85 cm) 1 Schaukasten
1 Fernseher
10 Paravents (180x85 cm)
9 Paravents (180x85 cm)
10 Paravents (180x85 cm)
10 Paravents (180x85 cm), 1 Krebsreuse
 5 Paravents (180x85cm)  6 Paravents (180x85cm) 10 Paravents
(180x85cm)
4 Rollups (85 x 205 cm)
 
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