Kampagne: VielfaltLEBEN


21. Mai 2011:

Naturgartentag im Botanischen Garten in Linz

Im Rahmen von vielfaltleben hat die Woche der Artenvielfalt (21. bis 29. Mai 2011) auch heuer wieder der gesamten Familie ein spannendes Programm geboten und die  Natur und Vielfalt hautnah erlebbar gemacht.

 

Fleissig beim Nistkastenbasteln

 


 

24.11.2010: Vielfaltleben Gala - erfolgreiche Bilanz!

Umweltminister und Kampagneninitiator Niki Berlakovich zog gemeinsam mit den Kampagnenpartnern NATURSCHUTZBUND, WWF und Birdlife eine Erfolgsbilanz.

Einige Erfolge in Zahlen:
200 Feldhamstersichtungen: In jeder 5. niederösterr. Gemeinde konnten Feldhamster gefunden und über ihre Lebensweise zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden.

Bruterfolg mal 40: m Jahr 2008 schafften es im Vorarlberger Rheintal nur fünf Kiebitzjunge flügge zu werden, 2010 waren es 189

Der Wildkatzenhotline wurden 70 konkrete Hinweise auf die seltene Waldkatze gemeldet

55 Horstplattformen für den Sakerfalken wurden angebracht

Es gibt 50 neue Mausohr-Quartierbetreuer in Oberösterreich

10 vielfaltleben-Kälber der seltenen Haustierrasse „Pinzgauer Rind“ wurden geboren

Die Zahl der Österreichischen Seeadlerbrutpaare hat sich während vielfaltleben verdoppelt: 13 Seeadlerbrutpaare haben in den 2 Jahren 20 Jungvögel zum Ausfliegen gebracht.

Für die seltene Mopsfledermaus gibt es im Tiroler Inntal 50 neue Nistkästen

9 ha Amphibienlebensräume wurden in den March-Thaya-Auen geschaffen

 

Alle Nisthilfen wurden von der Lebenshilfe Regau gefertigt!

 

Vielfaltleben-Gemeinde Kirchheim im Innkreis umfangreich aktiv!

Die Gemeinde liegt im oberösterreichischen Innviertel, nordwestlich von Ried. Was in den 1990er Jahren mit Hecken- und Baumpflanzungen begann, wurde über die Jahre in Leitsätze und Ziele gegossen: Ein Ortsentwicklungskonzept wurde erstellt und eine Grünraumerhebung durchgeführt.

Meilensteine für die 700-Seelen-Gemeinde sind die Renaturierung der stark verbauten Waldzeller Ache und ein umweltverträglicher Hochwasserschutz. Neue Projekte werden mit aktiver Beteiligung der Bürger/innen entwickelt und vorangetrieben.
 
Auch auf die Jüngsten wird nicht vergessen, wie ein „Naturforschungskoffer“, die Gestaltung des Schulgartens und das Projekt „gesunde Schuljause“ zeigen. Die länderübergreifenden „Streuobsttage“ und die Ernennung zum „Kulturdorf Europas 2010“ machten Kirchheim überregional bekannt. Ein beachtlicher Erfolg, fand auch die Jury, und zeichnete die thematisch sehr umfangreich aktive Gemeinde mit einem Preis aus.
 

 

9.10.2010:

Sauber machen in Batman’s Sommerdomizil - Fledermausguano-Putzaktion in Großraming 

Über 300 Mausohr-Weibchen ziehen jeden Sommer im Turm-Dachboden der Kirche von Großraming ihre Jungen groß. So viele Flattertiere hinterlassen natürlich auch Spuren.

Im Rahmen von „vielfaltleben“ - der Biodiversitätskampagne des Lebensministeriums - veranstalteten der Naturschutzbund OÖ. und die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ;
www.fledermausschutz.at) am 9. Oktober 2010 eine Fledermausguano-Putzaktion. Mit Schaufeln, Kübeln und Besen gerüstet, beseitigten die acht ehrenamtlichen Helfer die Hinterlassenschaften der Fledermäuse. Fünfzehn große Säcke wurden mit Guano gefüllt. 
Belohnt wurde der Putztrupp mit "Gebackenen Mäusen", die von Frau Preh, der Mesnerin der Kirche, frisch zubereitet wurden.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer!
 

Der fleißige Putztrupp nach getaner Arbeit

 

 

 
 

3. April 2009

Umweltminister Niki Berlakovich zeichnete Fledermausquartier aus

Wildtiere leben nicht nur im Wald oder am offenen Feld, sondern auch inmitten unserer Siedlungen. So nutzt das Mausohr, unsere größte heimische Fledermausart, ungestörte Dachböden zur Aufzucht ihrer Jungen.

Im Rahmen von "vielfaltleben" - der Biodiversitätskampagne des Lebensministeriums gemeinsam mit Naturschutzbund, WWF und BirdLife verlieh Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich am Freitag, den 3. April die Plakette "Fledermäuse willkommen" an die Pfarre Wernstein am Inn

Personen der Veranstaltung:
 v.l.n.r.: Bürgermeister Gemeinde Wernstein/Inn Johann Mayr, Simone Pysarczuk (KFFÖ), Pfarrer Gemeinde Wernstein/Inn Mag. Jan Jakubiak,
Umweltminister Niki Berlakovich, Josef Limberger (ÖNB OÖ), Landtagsabgeordneter Johann Hingsamer, Mesnerin Pfarre Wernstein/Inn Maria Weidinger

 

Das Mausohr ist mit einer Flügelspannweite von rund 40 cm unsere größte heimische Fledermausart. Jedes Jahr im Sommer kommen die Mausohr-Weibchen in großen, ungestörten Dachböden von Kirchen oder anderen Gebäuden zusammen, um hier ihre Jungen großzuziehen. In der Dämmerung verlassen die gewandten Flugkünstler ihr Quartier, um in Wäldern und auf frisch gemähten Wiesen nach Laufkäfern - ihrer Lieblingsspeise - zu suchen.

Neben anderen Gefährdungsursachen machen dem Mausohr vor allem die unsachgemäße Sanierung der Quartiere bzw. das Verschließen der Einflugöffnungen in das Quartier das Überleben schwer.

Die Kirche von Wernstein am Inn beherbergt eine von etwa 40 Mausohr-Wochenstuben in Oberösterreich. Über 200 Flattertiere verbringen hier den Sommer. Die Fledermäuse werden von der Pfarre Wernstein als „tierische Untermieter“ im Haus Gottes akzeptiert und die Einflugmöglichkeiten bleiben geöffnet. Umweltminister Niki Berlakovich zeichnet dieses Engagement für die überaus nützlichen Tiere nun im Rahmen der Biodiversiätskampagne vielfaltleben aus. Ab sofort wird die Plakette „Fledermäuse willkommen“ das Mausohr-Quartier kennzeichnen.

Quartierbetreuer gesucht

Für einen langfristigen Schutz der Mausohr-Kolonien sind Personen vor Ort wichtig, die beobachten, wie es um die Fledermäuse und das Quartier bestellt ist. Besonders interessant ist für die Fledermausforscher die Frage, wie viele Fledermäuse genau jedes Jahr den Sommer im jeweiligen Quartier verbringen. Aufgabe des Betreuers ist es, jährlich zwei- bis drei Mal die heimlichen Bewohner mittels Beobachtung des Ausflugs zu zählen.

Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) und der Naturschutzbund OÖ. suchen daher im Rahmen von „vielfaltleben – der Biodiversitätskampagne des Lebensministeriums - ehrenamtliche Quartierbetreuer für alle Mausohr-Kolonien in Oberösterreich.

Rückfragehinweis:
Julia Kropfberger, Naturschutzbund OÖ., 0676 3674213
Mag. Simone Pysarczuk, KFFÖ, 0676 5203521

 


 

Start der Artenschutzinitiative

 "Vielfaltleben":

v.l.n.r: Dr. Gisela Hopfmüller (ORF TV-Wissenschaftschefin und Patin),
Prim. Dr. Albert Mayer (Vorstand Gynäkologie und Geburtshilfe, Pate),
Niki Berlakovich (Umweltminister und vielfaltleben Pate),
Dr. Birgit Mair-Markart (Geschäftsführerin Naturschutzbund Österreich)

 

Foto Niko Formanek

Infofolder Vielfaltleben downloaden

zur Homepage vielfaltleben

 

Themenheft zur Kampagne:
21 Arten
5 Großlebensräume
4 Schwerpunktregionen

zu beziehen unter natur-land@naturschutzbund.at