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Informationen zur Erhaltung des Welser Flugplatzgeländes
Pressekonferenzen und Pressemitteilungen
Auszug
aus den Presseberichten:
z.B.: The Sydney
Morning Herald
Zu den
Publikationen:
Videobotschaften
zum geplanten Konzert auf der Welser Heide
Februar 2011:
Unterstützen Sie mit
dem Kauf des T-Shirts die Bemühungen des
Naturschutzbundes OÖ und seine Partner,
den Welser Flugplatz als letzten Rest der Welser Heide unter Schutz zu stellen.
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T-Shirt
"Schutz für die letzte Welser Heide in verschiedenen Größen M - L - XL €
15,-
Die Shirts
werden nach Eingang der Bestellungen und den bestellten Größen
angefertigt.
ooenb@gmx.net
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14. Februar
2011:
22.Mai 2010
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Naturverwüstung
Panikartig flüchteten die Vögel, als das AC/DC-Konzert
im Mai am Welser Flugplatz begann, und mussten ihre Jungen und Eier im
Stich lassen. Es war der reine Horror für vom Aussterben bedrohte Arten.
Entgegen den Vereinbarungen wurden Flächen des Flugplatzes außerhalb des
für das Konzert eingezäunten Areals mit schweren Maschinen befahren.
Während des Konzerts pilgerten Zuschauer und ahnungslose Securities
abseits des eingezäunten Bereichs und verschlimmerten so zusätzlich die
Auswirkungen auf bedrohte und störungsanfällige Arten.
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Ein Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere wurde
1000-fach zertrampelt und aufgrund der Niederschläge in eine
Schlammwüste verwandelt. Kurzfristig wurden Hackschnitzel am
Konzertgelände aufgebracht, damit die Besucher nicht im Schlamm
versinken. Schwerwiegender hätte man am Tag der Artenvielfalt einen
Lebensraum für äußerst seltene Tier- und Pflanzenarten kaum schädigen
können. All das wäre nicht passiert, wenn das Konzert auf einer anderen
Fläche stattgefunden hätte. Doch vom
Naturschutzbund
vorgeschlagene Flächen wurden mit dem Argument, dass diese bei Regen zu
einem Schlammfeld werden, als ungeeignet abgetan.
Da die Jungen des Brachvogels zum Glück schon relativ
groß waren, hatten diese, zumindest die meisten, die Schreckensnacht
überlebt.
Ausschlaggebend für die hohe naturschutzfachliche
Wertigkeit der Wiesen am Welser Flugplatz ist die geringe Verfügbarkeit
von Nährstoffen für die Vegetation, weshalb hier großflächig Magerwiesen
vorkommen. Die eingebrachten Hackschnitzel wirken sich aber wie eine
Düngung aus und stellen dadurch eine massive Beeinträchtigung dar. Nur
ein Teil der Hackschnitzel wurde nachträglich wieder entfernt. Teilweise
sind die auf dem Flugplatzgelände verbliebenen Hackschnitzel in den
Boden eingearbeitet worden. |
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des Vorkommens äußerst seltener Arten hat der Welser Flugplatz als
letzter größerer Rest der Welser Heide eine sehr hohe
naturschutzfachliche Wertigkeit und ist deshalb unbedingt in seiner
gesamten Größe zu erhalten. Gerade im Jahr der Biodiversität ist es ein
Gebot der Stunde, diesen einzigartigen Lebensraum unter dauerhaften
Schutz zu stellen, um überhaupt noch irgendwie glaubhaft vermitteln zu
können, dass Österreich am Stopp des Artenschwundes etwas liegt. Um ein
solches Desaster für die Natur in Zukunft zu unterbinden, fordern
Naturschutzbund
und andere Organisationen jetzt vehementer denn je die vollständige
Ausweisung des Welser Flugplatzes – er ist der letzte größere Rest der
einstmals weitläufigen Welser Heide – als Naturschutzgebiet. |
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24. April 2010
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Reges Interesse
Mehr als 50 BesucherInnen nutzten die Chance am Samstag, den 24. April bei
einer Exkursion am Flugplatz Wels die Einzigartigkeit dieses letzten Restes der
Welser Heide kennen zu lernen.
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Die Stadt hatte in den letzten Tagen die Spuren der Bagger welche auf der Suche
nach Bomben waren, zu retuschieren versucht. Zwei Tage zuvor „zierten“ noch
Erdhaufen und allerlei ausgegrabener Schrott die Wiesenflächen. Obwohl das
Schreiben eines Sachverständigen, welches bereits Mitte Februar an die Stadt
erging und auf das eventuelle Vorhandensein von Sprengkörpern aus dem zweiten
Weltkrieg hingewiesen hatte, wurde die Stadt erst aktiv, nachdem der Brief in
die Medien gelangte. Zu dieser Zeit war Brachvogel und Co. schon dabei, ihre
Reviere zu besetzen. Massive Beeinträchtigungen der hier vorkommenden Vogelwelt
waren die Folge. So sind zumindest zwei Paar Kiebitze und zwei Paare des Großen
Brachvogels, Lärchen und Rebhühner am vorgesehenen Konzertgelände betroffen.
Vergrämungen, oder gar das Entfernen der Gelege stellen allerdings an sich schon
einen Verstoß gegen das geltende Naturschutzgesetz dar. |
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Die interessierten TeilehmerInnen der Exkursion, welche von namhaften
Ornithologen der beiden Vereine und von einer Botanikerin geführt wurden,
konnten Große Brachvögel, Kiebitze, Rebhühner, Schwarz- und Braunkehlchen,
Dorngrasmücken und Neuntöter beobachten, erfuhren Wissenswertes über Geologie
und Pflanzenwelt des Geländes und erhielten so ein Bild von der hohen Wertigkeit
und Schutzwürdigkeit des Flugplatzareals, bevor ein Megaevent, welches laut
Limberger auch die Kapazitäten der Stadt, was Verkehrsbewältigung betrifft,
kollarbieren lassen dürfte, über den Flugplatz hereinbricht und Verbauungspläne
Schlimmeres befürchten lassen.
Der Naturschutzbund,
WWF und Birdlife wehren sich ja seit längerer Zeit massiv gegen den Verbau eines
Teiles des wertvollen Areals.
Das ironischer Weise am 22. Mai, am internationalender Tag der Biodiversität,
gegen starken Wiederstand der NGOs durchgeführte Konzert der Hard Rock Gruppe
AC/DC stellt eine massive Verschlechterung der schützenswerten Lebensräume und
der Situation der hier vorkommenden Pflanzen- und Tierarten dar, so Josef
Limberger, Obmann des Naturschutzbund
OÖ.
Die NGOs werden daher eine Beschwerde bei der EU einreichen und erwägen eine
Klage nach dem Umwelthaftungsgesetz gegen die Stadt Wels.
Zur Zeit läuft eine Erhebung, die diese Schäden dokumentiert. Auch die
Naturschutzabteilung ist sich dieser Tatsache bewusst und arbeitet an einem
Unterschutzstellungsverfahren. Dies ist höchste Zeit, damit nicht der letzte
zusammenhängende Rest der einst weitläufigen Welser Heide unwiederbringlich
zerstört wird.
Fotos: Josef Limberger
14. März 2010
Besucher der Kirche St. Franziskus
in Wels konnten sich anhand unserer Ausstellung über den Flugplatz Wels
informieren
Fotos:
Brigitte Auer
Weihnachten 2009

9. Mai 2009
| Am 9. Mai 2009 konnten sich viele Interessierte am Fluplatz Wels über die
dort vorkommende Fauna und Flora informieren. Unter der Leitung von Josef
Limberger, Julia Kropfberger und Martin Plasser war wieder viel Wissenswertes
über den letzten größeren Rest der Welser Heide zu erfahren. |
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27. April 2008
Großes Interesse an
der Frühjahrsfahrt der Bezirksgruppe Schärding.
Es haben ca. 35 Personen teilgenommen.
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26. April 2008
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Flugzeuge und andere Flugobjekte am Welser Flugplatz
Der
allgegenwärtige, im Flug vorgetragene Gesang der Feldlerchen und
dazwischen immer wieder die trillernden Laute des Großen Brachvogels
waren die ständigen Begleiter der mehr als 40 Teilnehmer an der
Exkursion des
Naturschutzbundes Oberösterreich auf dem Welser
Flugplatzgelände.
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Nach dem
Betreten des Flugplatzes hat man das Gefühl, als wäre man in eine
andere Welt übergewechselt und kann sich kaum mehr vorstellen, sich
in einem Stadtgebiet zu befinden. Erinnerungen an frühere Zeiten,
als bunte Blumenwiesen noch häufig waren und der Gesang der
Feldlerchen die Wiesen im Frühling beherrschte, drängen sich einem
auf. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein, wären da nicht
immer wieder startende und landende Flugzeuge. Doch diese stören die
Idylle nicht wirklich. Die etwa 70 ha Halbtrockenrasen auf dem
Welser Flugplatz, die als Lebensraum für hochgradig gefährdete Arten
wie Großer Brachvogel, Schwarzkehlchen und Steppen-Furchenbiene
dienen, sind ein einzigartiges Naturjuwel. Kaum vorstellbar, dass,
wenn es nach den Plänen von Welser Stadtpolitikern geht, ein großer
Teil dieses einzigartigen Gebietes verbaut werden soll und es
dadurch unwiederbringlich zerstört würde.
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Die
Teilnehmer an der Exkursion sind von der Natur am Flugplatz
beeindruckt, und sie sind sich alle einig: Das gesamte Welser
Flughafengelände muss als Lebensraum für seltene Tier- und
Pflanzenarten unbedingt erhalten bleiben. |
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Dezember 2007:
Sensationsfund am Welser Flugplatz
Dass am Welser Flugplatz nicht nur Flugzeuge herumfliegen,
sondern auch so manche seltene Tierart, war den Biologen schon seit einiger Zeit
bekannt. Förmlich vom Hocker riss es den international renomierten
Wildbienenspezialisten P. Andreas Ebmer aus Puchenau als er die vom Autor am
Welser Flugplatz gefundene Furchenbiene mit dem wissenschaftlichen Namen
Lasioglossum setulosum sah. „Seit 57 Jahren wurde dieser Steppenbewohner in
Oberösterreich nicht mehr nachgewiesen“, erläutert Ebmer die Bedeutung des
Fundes. Durch intensive Landnutzung ist diese etwa 5-6 mm große Furchenbiene in
Mitteleuropa hochgradig gefährdet. Viele der über 400 aus Oberösterreich
bekannten Wildbienenarten, die meist einzeln leben und keine Staaten bilden,
benötigen warme und trockene Lebensräume mit einem entsprechenden Blütenangebot.
Die mit 70 Hektar größte zusammenhängende Magerwiesenfläche Oberösterreichs auf
dem Welser Flugplatz bildet die Lebensgrundlage für großflächig ausgerottete
Arten. Deshalb setzt sich der
Naturschutzbund Oberösterreich, ein sehr aktiver Naturschutzverein, für
die Erhaltung des Welser Flugplatzes ein. Konkrete Bebauungspläne durch die
Stadt Wels bereiten den Naturschützern größte Sorge. Nur durch die Erhaltung des
gesamten Flugplatzgeländes können alle anspruchsvollen Tierarten hier überleben.
Die Republik Österreich hat sich mit der Unterzeichnung der „Konvention über
Biologische Vielfalt“ (Rio de Janeiro 1992) dazu verpflichtet, dem Artensterben
bis 2010 ein Ende zu bereiten. Die Erhaltung des Welser Flugplatzes ist eine
wichtige Maßnahme dazu. Die Vorkommen von Brachvogel und Schwarzkehlchen sind
nur einige Beispiele aus der Vogelwelt, die die herausragende Bedeutung des
Welser Flugplatzes für den Naturschutz zeigen. Deshalb fordert der
Naturschutzbund die Ausweisung des
Welser Flugplatzes als Naturschutzgebiet, wobei die derzeitige
Wiesenbewirtschaftung (jährliche Mahd sowie keine Düngung) aufrechterhalten
bleiben soll. Der Flugbetrieb ist mit den Zielen des Naturschutzes durchaus
vereinbar. Nach Ansicht des
Naturschutzbundes könnten bei einer Verbauung des Flugplatzes Sanktionen
von der EU drohen, da international geschützte Arten gefährdet werden.
Insektenkundler der Entomologischen Arbeitsgemeinschaft am
Biologiezentrum in Linz und Botaniker werden den Welser Flugplatz im kommenden
Jahr näher unter die Lupe nehmen. Sehr wahrscheinlich werden dabei noch so
manche Seltenheiten gefunden. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen sind ein
Beitrag zum Schutz der Tier- und Pflanzenarten auf dem Welser Flugplatz.
Der Fliegerclub „Weiße Möwe“ hat auf seinem Gelände einen
überregional sehr bedeutenden Lebensraum für äußerst seltene Tierarten bewahrt,
den es unbedingt zu erhalten gilt.
Fotos: Josef Limberger, Julia Kropfberger, Michaela Groß,
WalterChristl
Weiße Möwe:
http://www.wmw.at/

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