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September 2011

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Gartenabfälle nicht in der Natur entsorgen
Will man
die schöne Landschaft bei einer Wanderung genießen, dann fallen einem an
Waldrändern und an Bachufern immer wieder Gartenabfälle, die hier abgelagert
worden sind, auf. Diese Form der „Entsorgung“ nimmt leider in letzter Zeit zu.
„Es sind ja alles pflanzliche Abfälle, die sowieso verrotten“, werden sich die
meisten dieser „Entsorger“ denken, was ja auch stimmt. Außer der Tatsache, dass
diese Abfallhaufen nicht besonders attraktiv sind, kann von ihnen eine Bedrohung
für die heimische Natur ausgehen. Sind beispielsweise unterirdische Teile
(Rhizome) vom Flügelknöterich dabei, dann können diese an der Entsorgungsstelle
zu wachsen beginnen. Diese eingeschleppte und sich invasiv ausbreitende Art
verdrängt dann alle anderen niederen Pflanzen in diesem Bereich. Mittlerweile
wird bereits viel Geld und Zeit investiert, um bedrohte heimische Pflanzen vor
solchen Neubürgern zu schützen. Weggeworfene Gartenabfälle führen auch zu einer
Nährstoffanreicherung im Boden. Befindet sich aber gerade an einer solchen
Stelle ein Magerstandort, ein solcher ist oftmals ein Lebensraum für seltene
Arten, dann führt das ebenfalls zu einer Beeinträchtigung. Aus diesen Gründen
bitte unbedingt die Gartenabfälle entweder im eigenen Garten kompostieren oder
zu einer Kompostieranlage bringen. |
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Juni 2011

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Magerstandorte fördern
Mangel an
Nährstoffen führt zu Artenreichtum. In früheren Jahrhunderten haben die Bauern
die Wiesen nicht oder kaum gedüngt, aber regelmäßig gemäht und beweidet. Durch
die Nutzung des Aufwuchses wurden den Wiesen Nährstoffe entzogen, sie hagerten
aus. Sie entwickelten sich zu artenreichen Blumenwiesen mit einer vielfältigen
Insektenfauna („Schmetterlingswiesen“). Als etwa Mitte des vorigen Jahrhunderts
dann Düngemittel in großer Menge verfügbar waren, verarmten die meisten Wiesen.
Durch das reichhaltige Nährstoffangebot verdrängten wenige wuchskräftige und
schnittresistente Pflanzenarten die übrigen. Durch den hohen und dichten Bewuchs
sind solche Wiesen vergleichsweise feucht und kühl, was sich zusätzlich negativ
auf viele Tagfalterarten auswirkt. Bei Nährstoffarmut dagegen können zahlreiche
Arten aufgrund unterschiedlicher Spezialisierungen nebeneinander existieren.
Zur
Erhaltung der Artenvielfalt ist es wichtig und notwendig, möglichst viele magere
Wiesen zu erhalten oder wiederherzustellen. Dafür müssen solche Wiesen
regelmäßig bewirtschaftet werden (ein- bis zweimalige Mahd oder extensive
Beweidung) und dürfen keinesfalls gedüngt werden. Der
Naturschutzbund bittet deshalb alle
Bauern und andere Grundbesitzer, Magerwiesen durch extensive Bewirtschaftung zu
erhalten.
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| März
2011

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Brennholz
als Lebensraum
Gegen Ende des Winters
und im Frühling werden häufig größere Käfer mit oftmals langen Fühlern in
Wohnungen und Kellern gefunden. Meist krabbeln die Tiere am Boden herum oder
sitzen am Fenster. In der Regel handelt es sich hierbei um Bockkäfer, die sich
im Brennholz entwickelten. Aufgrund der wärmeren Temperaturen in den
Holz-Lagerräumen schlüpfen die Tiere hier oft früher als im Freien. In der Regel
geht von diesen Tieren keine Gefahr für Möbel, Dachstühle und andere verbaute
Holzteile aus. Die Verwendung von Insektiziden zur Bekämpfung der Tiere ist
deshalb nicht notwendig und unsinnig. Besonders wenn Laubholz jahrelang gelagert
wird, können sich auch seltene Arten hier entwickeln und im Haus schlüpfen.
Deshalb sollten die Tiere, vor allem an frostfreien Tagen, ins Freie befördert
werden und hier an geschützten Stellen, etwa einem Holzstoß, ausgesetzt werden.
Totholz bewohnende
Kleintiere, darunter auch bedrohte Arten, können gefördert werden, wenn jeweils
ein Teil des Brennholzes mehrere Jahre im Freien verbleibt und nie der ganze
Holzvorrat auf einmal genutzt wird. Auch Wildbienen nutzen altes Holz, indem sie
in den alten Käferbohrlöchern ihre Nester anlegen. Durch die mehrjährige
Lagerung von Brennholz kann ein Beitrag zum Schutz der bedrohten Totholzfauna im
Garten geleistet werden.
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Dezember 2010
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Bäume mit Köpfchen
Kopfweiden
stellen das Ergebnis einer traditionellen Nutzungsform dar:
Werden junge Weiden in ein bis drei Metern Höhe abgeschnitten und die
zahlreich an den Schnittflächen nachwachsenden Triebe regelmäßig alle zwei bis
fünf Jahre entfernt, entstehen im Laufe der Jahrzehnte bizarr geformte
Kopfbäume. Die äußerst biegsamen Weidenruten wurden in früheren
Zeiten als Werkstoff für die Korbflechterei hoch geschätzt. Als
Kunststoffe den Weltmarkt eroberten, geriet die Kopfbaumbewirtschaftung aus der
Mode. Heute werden nur noch wenige Kopfweiden „geschnaitelt“ und es ist oft nur
eine Frage der Zeit, bis die „kopflastigen“ Baumriesen auseinander brechen.
Dabei stellen sie
nicht nur ein uraltes Kulturgut dar, die knorrigen Gebilde haben durch ihren
Höhlen- und Nischenreichtum auch einen hohen ökologischen Wert: Die
verschiedensten Tierarten finden hier Unterschlupf. Vor allem für mulmbewohnende
Käferarten wie den seltenen Juchtenkäfer sind die hohlen Stämme alter Exemplare
ein wichtiger Lebensraum.
Nicht nur in der
Landschaft, auch im Garten sind Kopfweiden ein malerischer Anblick. Und kreative
Hobbygärtner nutzen die bei der Pflege gewonnen Ruten, um Zäune, Weidentipis
oder –tunnel zu flechten.
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| Juni 2010
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Naturerfahrung
Die Erhaltung
der Natur in ihrer Vielfalt kann nur gelingen, wenn vielen Menschen das
ein Anliegen ist. Um sich für die Natur einzusetzen, muss deren Wert
nicht nur erkannt, sondern emotional erfahren werden. Besonders prägend
sind hierbei Erfahrungen und Erlebnisse in der Kindheit. Deshalb sind
alle Initiativen, die den Kindern ein positives Naturerlebnis
vermitteln, nicht hoch genug einzuschätzen. Die tägliche Naturerfahrung
kann aber nur im unmittelbaren Lebensumfeld, z.B. im Garten, gemacht
werden. Auch aus diesem Grund sind naturnahe Gärten, Spielplätze und
Parks sehr wichtig. Zudem muss es Bereiche geben, wo die Kinder nach
eigenen Bedürfnissen sich mit der Natur auseinandersetzen können. Auf
Bäume klettern, auch wenn manchmal ein Ast abgeknickt wird, ein Loch
graben, einen Schmetterling fangen oder sich ein Versteck bauen, kann
die Wertschätzung der Natur nachhaltig positiv beeinflussen. Besonders
kleinere Kinder sind sehr begeistert, wenn die Eltern oder andere
Personen mit ihnen die Natur „erforschen“: Was verbirgt sich den da
unter diesem Stein? Siehst du diese schöne Blume? Hörst du den Vogel
singen? Eine solche gemeinsame Auseinandersetzung der Eltern und der
Kinder mit der Natur können für alle Beteiligten ein bleibendes
positives Erlebnis und der Grundstein für spätere Naturschutzaktivitäten
sein.
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| März 2010
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Engagement
für die Natur
Mutwillig oder
durch Unwissenheit sowie aus Profitgründen werden immer noch wertvollste
Naturräume zerstört. Durch die Drainagierung von Feuchtwiesen,
Aufforstung von Magerwiesen, Anlage von Fichtenmonokulturen, Beseitigung
von Kleinstrukturen und die Überdüngung von Wiesen schreitet der
Artenschwund weiter voran. Die Zersiedelung sowie die Anlage von
Gewerbeflächen (z.B. geplante Verbauung des Welser Flugplatzes) und die
Errichtung neuer Freizeitanlagen auf naturschutzfachlich wertvollen
Flächen tragen auch dazu bei, dass viele Arten immer noch im Rückgang
sind. Internationale Verträge, die den Staat dazu verpflichten, den
Artenverlust zu stoppen, nutzen allein wenig. Nur wenn vielen Menschen
die Bewahrung der heimischen Artenvielfalt ein ernsthaftes Anliegen ist,
kann die Vielfalt erhalten werden. Begeistern Sie deshalb andere
Personen für die Natur, informieren Sie sich und auch andere Personen,
wie bedrohten Arten geholfen werden kann. Treten Sie engagiert gegen
naturzerstörerische Projekte auf. Sie können bei der Pflege artenreicher
Wiesen auch selbst tatkräftig mithelfen. Mit einem Naturgarten können
Sie ebenfalls zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen.
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Dezember 2009
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Die
Nacht nicht zum Tag machen
Unsere Welt wird immer heller. Unzählige künstliche
Lichtquellen verwandeln allabendlich die Nacht zum Tag. Doch wo Licht
ist, ist auch Schatten: Straßenlaternen stellen jeden Sommer eine
tödliche Falle für Abermillionen von nachtaktiven Insekten dar. Zugvögel
werden durch Skybeamer und beleuchtete Hochhäuser irritiert, landen
erschöpft oder sterben. Auch auf uns Menschen kann die ständige
Verfügbarkeit von Licht negative Auswirkungen, wie Schlafstörungen,
haben. Die größten Verursacher von Lichtverschmutzung sind Großstädte
und Industrieanlagen. Aber auch im privaten Bereich dienen immer mehr
Lichtquellen nicht der Sicherheit, sondern werden aus rein dekorativen
Zwecken angebracht.
Tipps zur Vermeidung von Lichtverschmutzung:
Fragen Sie sich grundsätzlich bei jeder Beleuchtung im Außenbereich, ob
diese tatsächlich notwendig ist. Unnötige Lichtquellen bedeuten auch
einen unnötigen Verbrauch an Energie.
Beleuchten Sie von oben nach unten. So vermeiden Sie, dass Licht in die
Atmosphäre abstrahlt.
Begrenzen Sie die Beleuchtungsdauer zeitlich sinnvoll – die wenigsten
Lampen müssen die ganze Nacht hindurch brennen. Verwenden Sie
energiesparende Leuchtmittel ohne oder nur mit geringem Anteil an
ultraviolettem Licht (Natriumdampflampen). |
| September 2009
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Trockensteinmauer anlegen
Trockenmauern bieten vielen
Tierarten einen Lebensraum. Sie dienen unter anderem als Nistplätze und
Winterquartier und bieten viele Versteckmöglichkeiten. Darüber hinaus
sind sie der ideale Standort für Trockenheit und Wärme liebende
Pflanzen, darunter viele Küchen- und Heilkräuter.
Von Hand und ohne Beton versetzte
Natursteinmauern aus Granit, Gneis, Schiefer oder Kalkstein eignen sich
Ideal zum Terrassieren von Hanggrundstücken oder als Stützmauern entlang
von Einfahrten, Wegen und Sitzplätzen. Wichtig ist, sofern es sich um
keine freistehende Mauer handelt, dass diese mit grobem Bruchschotter
hinterfüllt wird und ein Fundament aus dem gleichen Material hergestellt
wird. Erde würde bei Wasser oder Frosteinwirkung die Stabilität der
Mauer gefährden. Darum ist eine Hinterfüllung in Mauerstärke notwendig.
Diese lässt das Hangwasser abfließen und verhindert den Erdkontakt der
Steine. Vereinzelte, der Länge nach eingebaute Steine sollen bis in die
Hinterfüllung reichen. Diese Binder geben dem Mauermerk zusätzliche
Stabilität.
Im Allgemeinen ist der Bau einer
Trockenmauer etwas für Fachleute und soll schon aus Gründen der
Stabilität und der Sicherheit einer Firma überlassen werden. |
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| Juli 2009
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Keine fremden
Arten aussetzen
Naturschützer
haben für Molche, Frösche und Kröten einen Teich angelegt. Bald darauf
tummeln sich auch Goldfische darin. Ein Aquarienbesitzer hatte die
Fische, da er sie nicht mehr brauchen konnte und nicht töten wollte, in
den Teich ausgesetzt. Die so „entsorgten“ Fische verdrängen hier jetzt
die heimische und bedrohte Amphibienfauna.
Da sich einige Pflanzen im Garten stark vermehrt haben,
wurden diese ausgegraben und am Waldrand „entsorgt“. Einige
unterirdische Teile des Japan-Flügelknöterichs trieben neu aus.
Mittlerweile hat sich die Pflanze auf der Wiese rasch ausgebreitet und
verdrängt die reichhaltige Wiesenvegetation.
Aus falsch verstandener Tierliebe und aus Unkenntnis
passieren solche Fälle immer wieder. Oftmals sterben die ausgesetzten
Tiere oder Pflanzen rasch ab. Wenn sie aber überleben, können sie zur
Bedrohung heimischer Arten werden. Ausgesetzte Arten wieder zu
entfernen, ist oftmals nicht mehr möglich bzw. sehr aufwendig und
kostspielig. Deshalb sollten auf keinen Fall fremdländische Arten in die
Natur ausgebracht werden! Die Auswirkungen auf die Artenvielfalt können
gravierend sein.
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Frühling
2009
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Schont
die Blumen!
Wenn im Frühling
die Temperaturen ansteigen, beginnen die ersten Pflanzen zu blühen.
Frühlingsknotenblume, Schneeglöckchen, Schlüsselblume,
Buschwindröschen, Leberblümchen und andere Frühjahrsblüher überziehen
vor allem extensiv genutzte Wiesen und lichte Laubwälder mit ihrer
Blütenpracht. Sie locken mit ihren auffallenden Blüten Hummeln,
Schmetterlinge und andere Bestäuber an, damit sie Samen produzieren und
sich fortpflanzen können. Viele Menschen nutzen die warmen
Frühlingstage für Ausflüge und erfreuen sind der Blütenpracht. Um auch
zu Hause die Blumen betrachten zu können bzw. als Souvenir, werden diese
gepflückt, manchmal in großen Mengen. Achtlos weggeworfene Blumen, die
man immer wieder finden kann, zeigen die Einstellung mancher Menschen der
Natur gegenüber. Obwohl die Hauptursache für den Rückgang der Blumen
die Lebensraumzerstörung durch intensive Landwirtschaft,
Fichtenmonokulturen und Verbauung ist, sollte man sorgsam mit ihnen
umgehen und sie am besten nicht pflücken. Ich finde eine Blume an ihrem
Standort wesentlich attraktiver als in der Vase. Zudem kann die Blume im
Freiland für Fortpflanzung sogen, als Nahrung für Insekten dienen und es
können sich auch andere Menschen daran erfreuen.
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Winter 2008
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Machen Sie
der Natur ein Geschenk
Jährlich zu Weihnachten
werden Freunde und Verwandte mit Geschenken bedacht. Haben Sie als
Naturliebhaber auch schon einmal in Erwägung gezogen, der Natur ein
Geschenk zu machen? Wie das geht? Es gibt viele Möglichkeiten, die
Natur zu beschenken, das heißt zu unterstützen. Wichtige Prinzipien
sind Teilen und Akzeptanz. Stellen Sie, wenn Sie Grundbesitzer sind,
einen Teil der Flächen der Natur zur Verfügung, indem Sie eine Wiese
oder Böschung ein- oder zweimal pro Jahr mähen und nicht düngen,
indem Sie ausgewählte Bäume nicht nutzen und das Holz bis zur
Verrottung als Lebensraum für Totholzbewohner stehen oder liegen
lassen. Als Gartenbesitzer können Sie beispielsweise durch die
Pflanzung heimischer Sträucher, durch die Anlage einer Blumenwiese,
einer mageren Sandfläche oder eines naturnahen Gartenteichs Tiere
und Pflanzen fördern. Indem Sie bewusst einkaufen, können Sie als
Konsument mithelfen, dass Urwälder erhalten bleiben und Meere nicht
überfischt werden. Sie können dem
Naturschutzbund
Oberösterreich, einer sehr aktiven Naturschutzorganisation, als
Mitglied beitreten und/oder ihn mit einer Spende unterstützen. Durch
ein Geschenk an die Natur leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur
Erhaltung einer vielfältigen Natur.
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Winter 2008
Nicht nur für Kinder ist
es ein schönes, winterliches Naturerlebnis,
Gartenvögel am Futterhäuschen vor dem Fenster beobachten zu können. Um
jedoch nicht mehr Schaden als Nutzen anzurichten, sollte man einige
wichtige
Regeln beim Füttern der gefiederten Gäste beachten.
Der Naturschutzbund OÖ. gibt dazu Tipps und Anregungen.
mehr dazu |

Kleiber |

Rotkehlchen |
| Herbst 2008

"Flockenstieliger Hexenröhrling" |
Pilze schonen:
Herbstzeit ist Pilzzeit und deshalb durchkämmen in
dieser Zeit viele Menschen die heimischen Wälder auf der Suche nach
wertvollen Speisepilzen. Mit etwa 3.000 heimischen Arten an Großpilzen,
ist es kaum möglich, alle Arten zu kennen. Deshalb sollen nur solche
Pilze gesammelt werden, die man eindeutig kennt. Nicht essbare sowie für
den Menschen giftige Pilze bitte stehen lassen und keinesfalls mutwillig
zerstören. Von den essbaren Arten nur solche Exemplare für die Küche
mitnehmen, die tatsächlich verwendet werden. Alte und madige Pilze
ebenfalls stehen lassen. So können sie noch Sporen produzieren und für
die Vermehrung sorgen. Pilze haben als Symbionten, das heißt sie gehen
mit Bäumen und anderen Pflanzen eine für beide Partner vorteilhafte
Beziehung ein, sowie als Zersetzer von Totholz und anderen
Pflanzenteilen eine überaus große Bedeutung in der Natur.
Pilzsucher, die sich abseits der Wege im Wald bewegen,
besonders wenn sie noch dazu laut lärmen, verursachen bei Wildtieren
Stress. Deshalb achten Sie bitte darauf, keinen Lärm zu verursachen.
Manche Pilzarten sind vor allem durch
Lebensraumveränderungen selten geworden. Solche Arten sollten geschont
werden. Die in Oberösterreich geschützten Arten Schönfußröhrling,
Juchtenellerling, Bischofsmütze, Brätling, Riesenbovist,
Sumpf-Haubenpilz und Stielbovist dürfen nicht gesammelt werden.
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Fotos: Josef
Limberger, Martin Schwarz

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